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Minibläschen zur Flüssigkühlung von künftigen Computern

Mikrokanäle sollen bei Verringerung des Durchmessers besser funktionieren

Forscher von der US-amerikanischen Purdue University haben entdeckt, dass in künftige Chips eingebrachte "Mikrokanäle" zur Flüssigkühlung weniger Probleme machen könnten als ursprünglich erwartet. Bisher ging man davon aus, dass kleine Luftblasen die Zirkulation in den Mikrokanälen blockieren und damit kleine elektrische Pumpen notwendig machen würden.

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Dies würde die Kosten und die Komplexität anheben sowie gleichzeitig die Verlässlichkeit verringern. Ein "pumpenloses" Flüssigkühlungssystem der Purdue-Forscher soll nun die beiden potenziellen Entwicklungshürden beseitigen und bis zu sechs Mal mehr Hitze abführen können als andere existierende pumpenlose Miniatur-Flüssigkühlungssysteme, verspricht Issam Mudawar, Maschinenbau-Professor an der Purdue University. Mudawar ist gleichzeitig Direktor der "Purdue University International Electronic Cooling Alliance", die Forscher aus Industrie, Regierungsbehörden und Purdue zusammenbringt, um Kühlsysteme für Anwendungsbereiche vom PC bis hin zur Raumfahrt zu entwickeln. Die Forschung wird vom Office of Science der US-Energiebehörde gefördert.

Prof. Issam Mudawar von der Purdue University am Test-Kühlsystem
Prof. Issam Mudawar von der Purdue University am Test-Kühlsystem
Inhalt:
  1. Minibläschen zur Flüssigkühlung von künftigen Computern
  2. Minibläschen zur Flüssigkühlung von künftigen Computern

Das Forscher-Team um Mudawar hat eine Flüssig-Kühlung entwickelt, die einen geschlossenen Kreislauf von zwei vertikalen, parallel verlaufenden Röhren mit nicht-leitender Flüssigkeit nutzt. Diese fließt durch Mikrokanäle in einer Metallplatte, welche den Chip berührt. Die Hitze bringt die Flüssigkeit zum Kochen und erzeugt Dampfbläschen, welche an die Oberseite der Röhre aufsteigen, wo sie durch einen Lüfter gekühlt werden und wieder zu Flüssigkeit kondensieren. Die gekühlte Flüssigkeit fließt dann in die parallele Röhre, sinkt ab, fließt wieder in die Metallplatte und führt dann nach erneuter Erhitzung als Dampf wieder Hitze ab. So entsteht ein sich selbsterhaltender Kreislauf.

Minibläschen zur Flüssigkühlung von künftigen Computern 
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:-) 26. Mär 2004

Es ist wirklich ein Dilemma! Letztendlich wird aber nix an der Reduzierung der...

trekky 15. Jul 2003

Ich lese hier immer nur Power und wie man sie wieder runterkuhlen kann. Wie ware es wenn...

MojoMC 22. Apr 2003

Große Radiatoren bringen nicht viel. Siehe Link: http://www.henrik-reimers.de/kuehlung...

andY 18. Apr 2003

@Lord Vader: Also nichts gegen wakü's (bin selber fan von). Aber zeig mir ein Modell...

Lord Vader 18. Apr 2003

Wie bitte? ich glaub, da hat wer keine Ahnung von WaKüs. Man nehme: 1*Ape 1800, 1*Cape...


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