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Lieferstopp beim Pentium 4 mit 800 MHz Systembus

Einige der gefertigten Prozessoren zeigten Probleme bei der Endüberprüfung. Nachdem am gestrigen 14. April 2003 der Pentium 4 mit 3 GHz, Hyper-Threading und 800 MHz Systembus angekündigt wurde, hat Intel noch am selben Tag die Auslieferung der Prozessoren gestoppt. Grund sollen noch zu ergründende Probleme mit dem Prozessor nicht aber mit dem zeitgleich eingeführten Chipsatz Intel 875P ("Canterwood") sein.
/ Christian Klaß
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"Wir haben bei einigen wenigen 800 MHz FSB CPUs in der Validierung Abweichungen vom erwarteten Verhalten des Prozessors gesehen und wollen nun zunächst den Grund für diese Abweichungen feststellen, damit wir sicher gehen können, nur wirklich 100 Prozent einwandfreie Ware auszuliefern" , so Intel-Sprecher Christian Anderka gegenüber Golem.de.

Der Lieferstopp sei nicht weiter dramatisch, da man noch keine CPUs an Endkunden verkauft habe. Zudem gehe man lieber auf Nummer sicher, die eigene Validierung sei ja für ihre Gründlichkeit bekannt. Dennoch sei es ein bisschen ärgerlich, dass es genau am Tag der Produkteinführung passieren musste, so Anderka weiter.

Eine Einschätzung, wie lange der Lieferstopp andauert, ist derzeit laut Intel nicht möglich, da erst die Ursache für das unerwartete Verhalten der Prozessoren in der Validierung gefunden werden müsse.


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