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Liberty Alliance stellt Network-Identity-Architektur vor

Fertigstellung für Mitte 2003 geplant. Das Liberty-Alliance-Projekt hat einen Entwurf einer Spezifikation für eine offene, verteilte Netzwerkidentifikation (Federated Network Identity Architecture) vorgelegt. Das als Gegenstück zu Microsofts Passport ins Leben gerufene Projekt will ein interoperables System schaffen, das es Nutzern erlaubt, mit einem Konto Zugang zu den Diensten mehrerer Anbieter zu erlangen.
/ Andreas Donath
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Mit dem Liberty-Alliance-Project für eine Federated Network Identity Architecture sollen identitätsbasierende Webservices ermöglicht werden, die dennoch sicher sein sollen. Die Federated Network Identity sei mehr als ein einfaches verteiltes Sign-ON-Verfahren, so Michael Barrett, President des Liberty Alliance Management Board und Vice President of Internet Technology Strategy bei American Express.

Die Phase 1 der Liberty Architecture zielt auf die einfache Verteilung und Single Sign-On ab, während in der zweiten Phase die Strukturen von Beziehungen zwischen Angestellten, Partnern, Kunden und Bürgern abgebildet werden sollen. Mitte 2003 soll die Spezifikation dieser zweiten Phase zusammen mit dem Liberty Alliance Identity Web Services Framework (ID-WSF) vorgestellt werden, mit dem man interoperable Webservices aufbauen kann.

Dazu kommt noch die Liberty Alliance Identity Services Interface Specification (ID-SIS), eine Sammlung von Spezifikationen für interoperable Dienste wie Registrierung, Kontaktlisten, Kalender, Geokodierung und Warndienste. Die Spezifikationen der Liberty Alliance sind offen und demnach auch für die Öffentlichkeit zugänglich, ebenso weitere technische Informationen und Hilfestellung zu deren Implementierung. Jede kommerzielle oder auch nicht-kommerzielle Organisation kann sie herunterladen und ohne Lizenzkosten implementieren.


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