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Schnellerer Pentium 4 und passender Chipsatz von Intel (Upd)

800-MHz-Systembus offiziell eingeführt

Intel führt heute seine bereits erwarteten Chipsätze und Prozessoren mit schnellem 800-MHz-Systembus (200 MHz x 4 Pipelines) offiziell ein. Die damit im Vergleich zum bisherigen 533-MHz-Systembus (133 MHz x 4 Pipelines) erzielbaren höheren Datenraten zwischen Prozessor und Chipsatz sollen für eine deutlich höhere Leistung und weniger Wartezeiten sorgen.

Artikel veröffentlicht am ,

Den neue Pentium 4 mit 800-MHz-Systembus nutzt Intel dabei nicht zum weiteren Hochschrauben des Prozessortakts, sondern belässt es bei 3 GHz. Das liegt zwar 60 MHz unter dem des bisherigen Topmodells mit 533-MHz-Systembus, der schneller getaktete Systembus dürfte dies aber nichtig machen.

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Passend zum neuen Pentium-4-3-GHz mit 800 MHz Systembus hat Intel den neuen Pentium-4-Chipsatz Canterwood vorgestellt. Anstelle des ehemaligen Codenamens trägt dieser nun die Modell-Nummer Intel 875P. Mit einer Dual-Channel-DDR400-Speicher-Schnittstelle (inkl. ECC-Unterstützung) unterstützt Intel gleich den passenden Speichertakt (200 MHz) zum schnelleren Systembus. Bei der Chipsatz-Architektur soll durch einige Neuerungen eine höhere Leistung als bei den Vorgängern erzielt werden: Während die "Performance Acceleration Technology" (PAT) den Datenfluss zwischen Prozessor und Speicher beschleunigt, bringt die "Communications Streaming Architecture" (CSA) einen dedizierten Netzwerk-Bus mit sich und kann in Zusammenarbeit mit dem neuen Gigabit-Ethernet-Controller "Intel PRO/1000 CT Desktop Connection" eine im Vergleich zum PCI-Bus doppelt so hohe Netzwerkbandbreite erzielen.

Erstmals unterstützt Intel mit dem 875P auch den AGP-8X-Grafikbus, der allerdings nur bei enormen Datenmengen im Profi-Bereich wirklich etwas bringen soll. Weiterhin integriert sind USB 2.0, Serial-ATA mit RAID-Unterstützung und ein Audio-Codec mit zwei getrennten DMA-Kanälen.

Den 875P hat Intel auf einem eigenen und ebenfalls heute vorgestellten Mainboard für Systemintegratoren genutzt, dass mit spezieller Kühlung und dem bei Intel-Mainboards nicht neuem Schnell-Boot-BIOS aufwartet.

Der 3-GHz-Intel-Pentium-4-Prozessor mit 800 MHz Systembus und Hyper-Threading soll 417,- US-Dollar kosten, Preis für den passenden Intel-Chipsatz 875P liegt bei 53,- US-Dollar bzw. ohne RAID bei 50,- US-Dollar. Die genannten Großhandelsstückpreise (ab je 1.000 Stück) sind wie üblich mehr als Richtwerte zu sehen; die Marktpreise fallen oft etwas niedriger aus. Beim Mainboard nannte Intel keinen Preis. Alle heute vorgestellten Intel-Produkte sollen bereits in großen Stückzahlen ausgeliefert werden. Intels Mainboard-Partner werden in Kürze ebenfalls mit entsprechenden Mainboards aufwarten. Bereits zur CeBIT 2003 gab es abseits der Öffentlichkeit für die Presse Produkte mit Canterwood-Chipsatz zu sehen, aufgrund der damals noch nicht erfolgten Canterwood-Einführung seitens Intel musste man jedoch noch mit offiziellen Produktvorstellungen warten.

Nachtrag:
Laut eines Heise.de-Berichts wird Intel den neuen 3-GHz-Pentium-4 mit 800 MHz Systembus nun doch nicht sofort ausliefern, da sich Probleme bei einer kleinen Zahl der bereits hergestellten Prozessoren gezeigt hätten. Deren Ursprung müsse Intel erst noch finden, zitiert man Intel-Sprecher Christian Anderka. Der neue Chipsatz soll hingegen in Ordnung sein. Wie lange die Ursachen-Suche und Problemlösung dauern wird, konnte noch nicht angegeben werden. Auf Intels US-Website findet sich zum Problem noch kein Hinweis, dort wird der neue Prozessor weiterhin beworben.



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Heiko 14. Apr 2003

Also ich habe mit den Wartezeiten kein Problem. Sei es mit meinem alten Athlonsystem oder...


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