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IBM will Kunden von jahrzehntealtem Spaghetti-Code befreien

Neue Dienstleistungen und Software sollen Big-Bang-Umstieg vermeiden

IBM hat eine neue Initiative gestartet, die Kunden helfen soll, die Betriebskosten von jahrzehntealten Applikationen zu reduzieren und die Verwaltung dieser Anwendungen zu erleichtern. Nach Angaben von IBM laufen rund 70 Prozent der weltweiten Geschäftsanwendungen inklusive Kreditkartentransaktionen und dem Aktienhandel auf jahrzehntealten Anwendungen, die immer wieder angepasst und verbessert wurden.

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Die so genannten Spagetti-Codes, die auf Grund der jahrelangen Pflege oft entstanden sind, sorgen für enorme Kosten. Teilweise sind wichtigste Anwendungen im Grunde genommen schon 20 Jahre und älter und überrunden bald das Alter von den Programmierern, die sie nun pflegen müssen. Dennoch würden weltweit von derartigen Applikationen nach Unternehmensangaben rund 30 Milliarden Business-Transaktionen täglich abgewickelt.

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Man könne die Anwendungen nicht einfach durch neue ersetzen, wenn das Tagesgeschäft damit bestritten würde. Die Pflege dieser alten so genannten Mission-Critical-Programme könne durchaus 80 Prozent des gesamten IT-Budgets von Großunternehmen fressen, rechnet IBM vor.

Man wolle den Kunden helfen, ihre alten proprietären Systeme in Systeme und Webservices zu integrieren, die sich offener Standards bedienen. Die neuen Dienste sollen im Detail auf der IBM developerWorks Live Messe vorgestellt werden, die in New Orleans bis zum 11. April läuft.

Mit einer neuen WebSphere-Software sollen beispielsweise Entwickler Brücken zwischen alten Systemen und neuen Applikationen schlagen können. So soll man beispielsweise alte "green Screen"-Anwendungen (also ohne GUI) auf IBM-zSeries-Servern in GUI-Anwendungen umwandeln können, die in Web-Browsern laufen. Ohne die Anwendung gesehen zu haben, kann man dazu wenig sagen - doch IBM verspricht, dass man mit wenig Mühe tausende von GUI-losen Anwendungen praktisch per Knopfdruck mit Menüs, Schaltflächen und Ähnlichem ausstatten und im Browser ablaufen lassen könne.

Von IBM Global Services stammen neue Dienstleistungen, mit denen man die potenziellen Kostenersparnisse und andere Vorteile berechnen und herausfinden könne. Die Application Portfolio Management Services soll Beratern von IBM dazu dienen, sämtliche Applikationen der Kunden zu evaluieren und Vorschläge machen zu können, welche Anwendungen nach der Business-Strategie des Beratenen behalten, verworfen oder verändert werden sollten. Als Teil dieses Management Systems berät IBM Global Services Kunden im Rahmen eines "pay as you go"-Modells, das die Bezahlung von Updates der Applikationslandschaft aus den Kostenersparnissen, die auf Grund niedrigerer Wartungsaufwendungen anfallen, vorsieht.



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krille 11. Apr 2003

.. schade - ich hab grad letztes Jahr meine gute alte 36er aus dem keller geräumt. ;-)


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