OQOs Ultra-Personal Computer kommt im zweiten Quartal 2003

Damit das kleine Gerät, das etwa die Größe eines gut gefüllten Portemonnaies aufweist, gut geschützt ist, soll eine amorphe Metall-Legierung von Liquidmetal helfen. Der Name des High-Tech-Material-Entwicklers aus dem US-Staat Florida erinnert wohl nicht von ungefähr an den Actionfilm "Terminator 2: Judgement Day".
Liquidmetal kann zwar noch keine durch die Gegend fließenden intelligenten Metalle bauen, verspricht dafür allerdings, dass die entwickelten Legierungen eine besondere, nicht kristalline Struktur aufweisen. Diese mache sehr dünne, präzise geformte Teile möglich, die gleichzeitig die Stärke und eine zwei bis drei mal höhere Härte als Titan und andere üblicherweise eingesetzte Metalle besitzen würden. So seien die Metalle kratzfest und zudem rostfrei. Damit will man insbesondere Produktdesignern von Elektronik helfen, die immer kleineren und mit immer mehr Funktionen ausgestatteten mobilen Geräte zu schützen.
"Nachdem wir in der Vergangenheit mit den Limitationen von verschiedenen Kunststoffen und Metallen kämpfen mussten, etwa auch bei Apples Titanium-PowerBook-Design, sind wir begeistert, die außergewöhnliche Stärke und Dünnwandigkeits-Möglichkeiten der Liquidmetal-Legierungen zu entdecken" , schwärmt OQO CEO Jory Bell. Einige Mitglieder des OQO-Teams, darunter auch Bell, waren an der Entwicklung des Titanium-PowerBooks-Designs beteiligt. "Anders als bei Magnesium- und Titan-Komponenten ist die Liquidmetal-Legierung sowohl chemisch als auch ästhetisch geeignet, in natürlicher, nicht bemalter Form genutzt zu werden und dabei trotzdem unsere Design-Kriterien zu treffen. [.]"
Liquidmetal zeigt sich seinerseits begeistert, in den nächsten Monaten mit dem OQO-Team zusammenzuarbeiten. Bleibt zu hoffen, dass das innovative Projekt wirklich noch in diesem Jahr die Marktreife erlangt und nicht durch weitere Verzögerungen zum Erliegen kommt.



