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Schweres Sicherheitsleck in Microsofts Java Virtual Machine

Patch behebt auch frühere Sicherheitslücken. Auf Grund eines weiteren Sicherheitslochs in der Java Virtual Machine von Microsoft veröffentlichte der Hersteller nun einen Sammel-Patch, der auch alle kürzlich veröffentlichten Sicherheits-Updates umfasst. Die neue Sicherheitslücke erlaubt es einem Angreifer, Daten zu verändern, Programme auszuführen oder die Festplatte zu formatieren.
/ Ingo Pakalski
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Das Sicherheitsleck in Microsofts Java Virtual Machine tritt in der ByteCode-Verifier-Komponente auf, weil diese nicht korrekt die Präsenz von schädlichem Programmcode beim Laden eines Java-Applets überprüft. Über ein entsprechend formatiertes Java-Applet kann ein Angreifer dieses Sicherheitsleck ausnutzen, wozu das Applet von einer Webseite geladen werden muss. Dann erhält der Angreifer die Möglichkeit, seine Webseite auf einer anderen Website abzulegen oder diese per E-Mail zu versenden. Auf dem betreffenden System lassen sich dann über das Sicherheitsloch Daten verändern, Programme ausführen oder sogar Festplattenlaufwerke formatieren.

Der Patch für die Java Virtual Machine steht ab sofort für Windows 2000 per Download(öffnet im neuen Fenster) bereit. Alle übrigen Systeme müssen über das Windows-Update aktualisiert werden. Die Virtual Machine ist Bestandteil von Windows ab der Version 95 sowie dem Internet Explorer.

Alternativ zur Virtual Machine von Microsoft kann auch die Java Virtual Machine von Sun verwendet werden, die dieses Sicherheitsleck nicht aufweist.


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