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MPlayer 0.90: Vielseitiger Media-Player für Linux

Software spielt auch DivX, Quicktime und Real Video. Die Entwickler des nicht unumstrittenen Projekts MPlayer haben jetzt ihren Video-Player für Linux und Unix in einer neuen Version veröffentlicht. Die Software unterstützt eine Vielzahl von Dateiformaten und Codecs, darunter solche, die eigentlich nur in binärer Form für Windows verfügbar sind.
/ Jens Ihlenfeld
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MPlayer spielt so die meisten Dateien in den Formaten MPEG, VOB, AVI, OGG/OGM, VIVO, ASF/WMA/WMV, QT/MOV/MP4, FLI, RM, NuppelVideo, yuv4mpeg, FILM, RoQ und PVA ab, wobei viele eingebaute Codecs wie Xanim-, RealPlayer und auch Win32-DLL-Codecs zum Einsatz kommen.

Darüber hinaus unterstützt MPlayer eine große Bandbreite an Ausgabetreibern und funktioniert so mit X11, Xv, DGA, OpenGL, SVGAlib, fbdev, AAlib und DirectFB. Doch auch GGI und SDL sowie alle dafür verfügbaren Treiber werden unterstützt. Hinzu kommen einige grafikkartenspezifische Low-Level-Treiber, z.B. für Matrox, 3dfx und Radeon, Mach64 oder Permedia3. Die meisten davon unterstützen Software- oder Hardware-Skalierung, so dass Videos im Vollbild ausgegeben werden können. MPlayer unterstützt zudem die Wiedergabe mit einigen Hardware-MPEG-Decoder-Karten wie der DVB und der DXR3/Hollywood+.

Untertitel werden mit großen, kantengeglätteten und schattierten Fonts ausgegeben, wobei zehn Schrifttypen mit europäischen (ISO 8859-1,2, Ungarisch, Englisch, Tschechisch, usw.), kyrillischen und koreanischen Schriften unterstützt werden.

Mit der Veröffentlichung von MPlayer 0.90 erklärte der Projekt-Leader A'rpi seinen Rücktritt. Er will aber weiter an dem Projekt arbeiten.

MPlayer 0.90 steht auf den Seiten des MPlayer-Projekts(öffnet im neuen Fenster) und diversen Mirrors zum Download bereit.


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