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Sicherheitsrisiko bei der Alien-Suche (Update)

Aktualisierter SETI@home-Client behebt mehrere Sicherheitslecks. Das SETI@home-Projekt stellt ab sofort einen aktualisierten Client zum Download zur Verfügung, der zahlreiche Sicherheitslücken in der Software beseitigen soll. Das Projekt SETI@home an der Universität Berkeley nutzt die Rechenkapazitäten der an das Internet angeschlossenen Rechner, um außerirdische Lebensformen aufzuspüren.
/ Ingo Pakalski
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Die Clients für alle Betriebssysteme für die Teilnahme an SETI@home enthält einen Buffer-Overflow, so dass ein Angreifer die bestehende Verbindung zum Server von SETI@home auf eigene Adressen umleiten kann, um etwa Ausspähungs-Tools einzusetzen und das fremde System zu überwachen. Ferner kann darüber ein eventuell installierter HTTP-Proxy von fremden Leuten missbraucht werden.

Ein weiterer Buffer-Overflow erlaubt es, die Verbindung zum Server von SETI@home zu beenden, was sich auch auf die angeschlossenen Clients auswirkt und die Ausführung von Programmcode ermöglicht. Schließlich überträgt der Client Status-Informationen wie Prozessortyp sowie Betriebssystem unverschlüsselt an die SETI@home-Server, so dass Angreifer diese Daten leicht abfangen und für eigene Zwecke nutzen können, um etwa eine Netzwerk-Attacke auf ein bestimmtes System vorzubereiten.

Die aktualisierte Software zur Teilnahme am SETI@home-Projekt steht ab sofort kostenlos zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit. Die aktualisierte Linux-Version 3.08 gibt es derzeit aber nur auf dem entsprechenden ftp-Server(öffnet im neuen Fenster) zum Download.


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