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Mac-Fans entwickeln billigen Barebone-Mac

"Mac Based Computer Project" soll PowerMac G4 unter 1.000 US-Dollar ermöglichen

Mit dem "Mac Based Computer Project" will ein Mac-Fan das liefern, was Apple bisher nicht zustande gebracht hat: einen günstigen Desktop-Mac mit Power-PC-G4-Prozessor, ohne integrierten Monitor und der freien Wahl der Komponenten. Entstanden ist das Projekt, das bis vor kurzem noch den Namen "iBox Project" trug, im Rahmen einer Forumsdiskussion auf Dealmac.com.

Artikel veröffentlicht am ,

Der aus dem US-Staat Minnesota stammende Apple-Fan John Fraser, im Dealmac-Forum unter dem Pseudonym Insider aktiv, will die Ideen derzeit in die Tat umsetzen und entsprechende Mac-Rechner verkaufen. Da Apple schon seit 1997 keine Lizenzen für Mac-Clones mehr bietet, will Fraser Original-Apple-Boards inkl. Apple-BIOS von Händlern beziehen. Um sich Markenrechtsärger mit Apple zu ersparen, hat Fraser auch vom Namen iBox Abschied genommen. Ob dies ausreicht, um Klagen von Apple oder Apple-Partnern zur vermeiden, wird sich zeigen müssen. Fraser selbst meint, dass er das Gespräch mit Apple sucht, er sei zuerst Fan und dann Geschäftsmann.

Mac Based Computer Project - ehemals als iBox bezeichnet
Mac Based Computer Project - ehemals als iBox bezeichnet
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Der "Mac Based Computer" soll über einen Prozessor-Slot einen oder zwei PowerPC G4 mit Taktraten von 466 bis 1.330 MHz aufnehmen können. Der Speicherausbau soll zwischen 128 und 2.048 MByte PC100-SDRAM liegen. Als Steckplätze werden einmal AGP und zweimal PCI geboten. Von Hause aus wird ein Gigabit-Ethernet-Anschluss (abwärtskompatibel zu 10/100-Mbit-Ethernet) geboten, mittels Airport-Slot soll Unterstützung für 802.11b-WLAN-Netze (11 Mbps) nachgerüstet werden können. Für externe Peripherie sind zwei USB-1.1- und zwei Firewire-400-Schnittstellen gedacht. Das flache Gehäuse-Design stammt vom in Milwaukee beheimateten Designer Mario Micheli.

Für die Fertigung des Gehäuses, die laut Fraser das problematischste an der Produktion ist, habe er zwar bereits eine Formbau-Firma gefunden, doch gestalte sich die Verhandlung als langwierig. Händler von Apple-Mainboards, die eigentlich für die Reparatur von defekten Macs gedacht sind, will Fraser bereits für das Projekt gewonnen haben.

Fraser hofft, die Barebone-Systeme, die außer dem Gehäuse, Mainboard und Netzteil nichts enthalten, für zwischen 250,- und 350,- US-Dollar auf seiner noch im Entstehen befindlichen Website 2khappyware.com sowie über Partner zu verkaufen. Prozessor-Steckkarte, Speicher, Grafikkarte, Laufwerke und weitere Mac-konforme Komponenten müssen zusätzlich erworben werden. Bei entsprechend sparsamer Komponentenauswahl werden so auch Mac-Systeme für unter 1.000,- US-Dollar, aber auch für über 2.000,- US-Dollar möglich.

Ob und ab wann Fraser das Barebone-System verkaufen wird, dürfte letztendlich davon abhängen, wie seine Gespräche mit Apple ausgehen und ob ihm evtl. ein Rechtsberater von dem ehrgeizigen Unterfangen abrät. Zumindest technisch soll der Produktionstart schon in greifbare Nähe gerückt sein.



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beachboy 07. Apr 2003

der meinung kann ich mich nur voll und ganz anschließen.

toll 07. Apr 2003

Ruhig bleiben. Apple (=Monopolist wie M$, nur klein) wird das platt machen (juristisch...

Fred(erik) 06. Apr 2003

Da die iBox (wenn überhaupt) aus Amerika kommen wird, kann man auch die Preise von apple...

CiPi. 04. Apr 2003

@ Fred(erik) Genau das lag mir die ganze zeit auf den/der Fingern/Zunge ;o) Die Idee...

Newser 04. Apr 2003

mehr als fünf Jahre gibt es Golem.de schon - also weiter Daumen drücken :-)


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