Apple mit neuer Version vom Remote Desktop
Mit dem Remote Desktop 1.2 lassen sich beliebig viele MacOS-X-Clients von einem NetBoot- bzw. Network-Install-Disk-Image auf einem Server starten. Zudem unterstützt die Software nun Verschlüsselung und Schlüsselbunde (KeyChain). Auf Wunsch werden die Remote-Desktop-Clients über das Netzwerk automatisch aktualisiert.
Der Remote Desktop verwaltet ganze Netzwerke mit Mac-Rechnern, indem Netzwerkadministratoren Software über das Netzwerk kopieren und installieren sowie Informationen über die einzelnen Rechner zusammentragen und deren Sytemeinstellungen kontrollieren können. Lehrer überwachen so die Mac-Clients ihrer Schüler und greifen auf dem Bildschirm des Schülers ein, sollte eine direkte Hilfestellung erforderlich sein.
Der Remote Desktop 1.2 soll ab sofort über den deutschen Apple-Store sowie den Fachhandel zum Preis von 346,84 Euro für zehn Client-Lizenzen erhältlich sein. Mit unendlich vielen Client-Lizenzen kostet das Produkt 578,84 Euro. Wer den Remote Desktop in einer früheren Version besitzt, erhält ein Update kostenfrei.
Für den Einsatz des Remote Desktop benötigt man einen Power Mac G4, Power Macintosh G3, PowerBook G4, PowerBook G3, eMac, iMac, Xserve oder iBook mit Ethernet-, AirPort- oder AirPort Extreme-Netzwerkanbindung. Das Administrationssystem verlangt mindestens nach MacOS X v10.1; die Client-Version unterstützt Systeme ab MacOS 8.1.



