Grid zur Erforschung des Universums in der Entwicklung
Die IBM-Virtualisierungstechnologie "Storage Tank" ist hierbei ein Meilenstein für die Datenauswertung im CERN-Projekt "Large Hadron Collider" (LHC), einem riesigen Elementarteilchenbeschleuniger, der 2007 in Betrieb gehen wird. Mit seiner Hilfe wollen die Forscher die Bedingungen, die in den ersten Sekunden nach dem Urknall des Universums geherrscht haben, studieren. Damit soll die Entstehung des Universums künftig besser verstanden werden.
Der Teilchenbeschleuniger bei CERN wird jährlich bis zu zehn Petabyte Daten (zehn Millionen GBbyte) produzieren, die von Forschungseinrichtungen rund um den Globus ausgewertet und verwaltet werden müssen. IBM liefert CERN mit der Speichermanagement-Software Storage Tank eine Grundlage für die Schaffung eines flexiblen File-Systems, das für Zugang, Speicherung, Sharing und Management von Dateien in globalen Netzen optimiert ist. Bereits 2005 – in der Entwicklungsphase – werden die Schweizer Forscher ein Petabyte Daten verwalten können. Die Menge entspricht etwa 1,5 Millionen CD-ROMs.
Das CERN in der Nähe von Genf wurde 1954 gegründet und gilt als eine der weltweit größten Forschungseinrichtungen für Teilchenphysik.