Abo
  • Services:

Flash entwächst dem Internet - Offline Apps ohne Player

Macromedia Central speichert Offline- und Online-Daten

Mit Macromedia Central steht im Sommer 2003 eine neue Software zum kostenlosen Download bereit, mit deren Hilfe sich die Möglichkeiten von Macromedia Flash über bestehende Browsergrenzen hinaus erweitern lassen. Die neue Umgebung für Internet-Applikationen ist für den Einsatz mit mobilen Endgeräten gedacht und ermöglicht die freie Interaktion mit Informationen aus dem Web, ohne auf eine permanente direkte Internetverbindung angewiesen zu sein.

Artikel veröffentlicht am ,

"Macromedia Central nutzt die Tatsache, dass sich das Internet mittlerweile zu einer weltweiten Plattform für verteilte Datenspeicherung, Distributed Computing und Echtzeit-Kommunikation entwickelt hat", erläuterte Kevin Lynch, Chief Software Architect bei Macromedia, das Konzept.

Stellenmarkt
  1. ING-DiBa AG, Nürnberg, Frankfurt
  2. über Dr. Richter Heidelberger GmbH & Co. KG, Großraum Zwickau/Vogtland

Die Applikationen werden auf den lokalen Computer übertragen und dort ausgeführt und gespeichert. Auch ihre Daten können sie offline speichern und - sofern gewünscht - online abgleichen, sobald der Rechner wieder online verfügbar ist. So kann man beispielsweise offline eine Bestellung in einem Onlineshop aufgeben und sobald der Rechner wieder online ist, wird diese Bestellung verschickt.

Die kostenlose Software basiert auf dem Macromedia-Flash-Player. Durch die Möglichkeit, Daten künftig auch offline zu speichern, Web-Services einzubinden, Benachrichtigungen zu übermitteln und Informationen und Aktivitäten applikationsübergreifend auszutauschen, sollen den typischen Szenarien einer mobilen und nur temporär vernetzten Computerwelt -beispielsweise von PDAs oder Laptops, die mal an WLANs, LANs oder Modemverbindungen online sind - Rechnung getragen werden.

Anwendungen ließen sich damit auch offline auf dem gesamten Desktop abspielen. Lynch: "Diese neue Umgebung bietet zum Beispiel Firmen die Chance, ihren Mitarbeitern unternehmenskritische Informationen außerhalb des gewohnten Browserumfelds mit einem hohen Maß an Funktionalität und einem eindrucksvollen Benutzererlebnis zur Verfügung zu stellen."

Durch eine implementierte Try&Buy-Infrastruktur sowie durch integrierte Transaktions- und Abrechnungsmechanismen können Applikationen online an Endkunden vermietet und verkauft werden. Unter www.macromedia.com/go/central können sich interessierte Entwickler ab sofort frühzeitig informieren.

Durch eine automatische Verbindung zum Software-Update-Feature von Macromedia Central (das, wie der Name schon vermuten lässt, eine zentralisierte Plattform darstellt) sollen stets aktuelle Programmversionen vermittelt werden. Macromedia stellt außerdem einen so genannten "Application Finder" bereit, der die User dabei unterstützt, detaillierte Informationen über Kosten, Beliebtheitsgrad und andere wichtige Informationen zu bestimmten Anwendungen einzuholen.

Macromedia Central ist Teil der Produktfamilie "Information Convenience" des US-Softwarehauses, zu der auch der Webeditor Macromedia Contribute und das E-Learning-Tool Macromedia Breeze zählen.

Immer, wenn sich der Nutzer ins Internet einloggt, synchronisieren sich die Daten einer Applikation automatisch auf seinem Rechner und stehen anschließend offline in aktueller Form zur Verfügung. So können zum Beispiel Wetter- und Reiseinformationen oder Online-Kalender auf dem neuesten Stand gehalten werden und mobile Vertriebsteams Zugang zu aktuellen Kunden- oder Verkaufsinformationen bekommen.

Bei der Entwicklung von ersten Central-Anwendungen arbeitet Macromedia unter anderem mit dem amerikanischen Preisvergleichsportal PriceGrabber.com zusammen, das aktuelle Produkt- und Preisinformationen aus den unterschiedlichsten Quellen zusammenträgt und vergleichbar präsentiert. "In unserem Webportal findet der Nutzer an einer zentralen Stelle sämtliche Produktbeschreibungen, Preise und Händlerbewertungen, so dass er sofort intelligente Kaufentscheidungen treffen kann", erläuterte Lee Barth, Manager Business Development bei priceGrabber.com. "Sobald sich an den Preisen etwas ändert, erfolgt sofort ein Update der Information".

Für Endnutzer wird Macromedia Central ab Sommer 2003 kostenlos zur Verfügung stehen. Bis dahin soll es auch erste (kostenpflichtige) Anwendungen geben. Entwickler, die bereits im Vorfeld an entsprechenden Applikationen arbeiten wollen, können unter www.macromedia.com/go/centralsdk einen Zugang zum Macromedia Central Software Development Kit beantragen. Abonnenten des Macromedia-DevNet-Professional-Services und Macromedia-Allianz-Partner sind automatisch für eine Teilnahme am Beta-Test vorgesehen, teilte Macromedia mit.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. auf ausgewählte Corsair-Netzteile
  2. und 4 Spiele gratis erhalten
  3. (Neuware für kurze Zeit zum Sonderpreis bei Mindfactory)
  4. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Masterblaster 01. Mai 2003

Leider wird Flash in letzter Zeit immer mehr dafür benutzt um Werbung auf Webseiten zu...

wiener25 28. Mär 2003

Vielleicht hab ichs ja nicht ganz verstanden, aber Anwendungen mit looser...

otaku-kun 28. Mär 2003

etwas SEHR aenhliches (auch auf flash basis) gibt es doch schon seit ueber 4 jahren...


Folgen Sie uns
       


Hasselblad X1D und Fujifilm GFX 50S - Test

Im analogen Zeitalter waren Mittelformatkameras meist recht klobige Geräte, die vor allem Profis Vorteile boten. Einige davon sind im Zeitalter der Digitalfotografie obsolet. In Sachen Bildqualität sind Mittelformatkameras aber immer noch ganz weit vorn, wie wir beim Test der Fujifilm GFX 50S und Hasselblad X1D herausgefunden haben.

Hasselblad X1D und Fujifilm GFX 50S - Test Video aufrufen
Always Connected PCs im Test: Das kann Windows 10 on Snapdragon
Always Connected PCs im Test
Das kann Windows 10 on Snapdragon

Noch keine Konkurrenz für x86-Notebooks: Die Convertibles mit Snapdragon-Chip und Windows 10 on ARM sind flott, haben LTE integriert und eine extrem lange Akkulaufzeit. Der App- und der Treiber-Support ist im Alltag teils ein Manko, aber nur eins der bisherigen Geräte überzeugt uns.
Ein Test von Marc Sauter und Oliver Nickel

  1. Qualcomm "Wir entwickeln dediziertes Silizium für Laptops"
  2. Windows 10 on ARM Microsoft plant 64-Bit-Support ab Mai 2018
  3. Always Connected PCs Vielversprechender Windows-RT-Nachfolger mit Fragezeichen

Raumfahrt: Boeing und SpaceX kämpfen mit dem Regulierungschaos der Nasa
Raumfahrt
Boeing und SpaceX kämpfen mit dem Regulierungschaos der Nasa

Die neuen Raumschiffe von Boeing und SpaceX verspäten sich und werden wohl erst 2020 mit Crew fliegen. Die Aufsichtsbehörde der US-Regierung sieht einen Teil der Schuld beim Chaos im Nasa-Management.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Nasa Forscher entdecken Asteroiden, bevor er die Erde erreicht
  2. Nasa 2020 soll ein Helikopter zum Mars fliegen
  3. Raumfahrt Nasa startet neue Beobachtungssonde Tess

KI in der Medizin: Keine Angst vor Dr. Future
KI in der Medizin
Keine Angst vor Dr. Future

Mit Hilfe künstlicher Intelligenz können schwer erkennbare Krankheiten früher diagnostiziert und behandelt werden, doch bei Patienten löst die Technik oft Unbehagen aus. Und das ist nicht das einzige Problem.
Ein Bericht von Tim Kröplin

  1. Medizintechnik Künstliche Intelligenz erschnüffelt Krankheiten
  2. Dota 2 128.000 CPU-Kerne schlagen fünf menschliche Helden
  3. KI-Bundesverband Deutschland soll mehr für KI-Forschung tun

    •  /