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Schnellster Supercomputer Deutschlands steht nun in Garching

3.800 Milliarden Gleitkomma-Operationen pro Sekunde

Der zurzeit nach Angaben der Betreiber schnellste Superrechner Deutschlands hat kürzlich seinen endgültigen Platz in einem neuen Erweiterungsbau des Rechenzentrums Garching gefunden, das von der Max-Planck-Gesellschaft und dem Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) gemeinsam betrieben wird. Der IBM-Großrechner, ein System aus 24 miteinander vernetzten "Regatta"-Knoten, kann in einer Sekunde bis zu 3.800 Milliarden Gleitkomma-Operationen abarbeiten (3,8 Teraflop/s [Floating point operations per second]).

Artikel veröffentlicht am ,

Angeliefert wurde der neue Rechner in zwei Stufen über einen Zeitraum von sechs Monaten; in der aktuellen 20. Top-500-Liste wird er als leistungsfähigster Supercomputer Deutschlands geführt. Der neue Computer verfügt über die mehr als zehnfache Rechenleistung des Vorläufers, einer Cray T3E, die innerhalb der letzten fünf Jahre von Platz sieben der Weltrangliste - und Platz eins in Deutschland - auf den 176. Rang abgedrängt wurde. Den ersten IPP-Hochleistungsrechner von 1962 - damals ebenfalls Weltspitze - übertrifft der heutige Supercomputer um das Zehnmillionenfache.

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Mit dem neuen Rechner werden Turbulenzen im Plasma simuliert, um die Teilchenbewegung in einem Fusionsplasma im Detail zu verstehen. Ein weiteres Beispiel für die Computernutzung im IPP ist die numerische Optimierung des Fusionsexperiments WENDELSTEIN 7-X, das gegenwärtig im IPP-Teilinstitut Greifswald aufgebaut wird.

Neben dem IPP nutzen auch andere Institute der Max-Planck-Gesellschaft den neuen Rechner. Großanwender ist zum Beispiel das Garchinger MPI für Astrophysik, das Supernova-Explosionen berechnet oder die Materieverteilung im Kosmos nach dem Urknall simuliert. Am MPI für Chemie in Mainz soll der Supercomputer für die Entwicklung von globalen Klimamodellen genutzt werden.

Die Rechenprogramme des Mainzer MPI für Polymerforschung simulieren die Erstarrung von Kunststoffen; das MPI für Festkörperforschung in Stuttgart und das Berliner Fritz-Haber-Institut in Berlin nutzen den Rechner auf dem Gebiet der Materialforschung.



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Aquarium 25. Feb 2004

Wissenschaftler sind halt verrückte Leute. Man stelle sich einmal folgende...

Marc 26. Mär 2003

Hi, Ich bin mal gespannt was bei den "tocamac-versuchen" also der Plasmaberechnung für...

Marc 26. Mär 2003

Unreal ist eine single prozessor anwendung; und dazu noch für windows (ughh) auf der...

Kim Stieber 26. Mär 2003

Nee wir suchen noch nen server für ne LAN ?? :)

Thomas Mueller 26. Mär 2003

Darauf wuerde ich gerne mal nen Unreal II zocken =8-)


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