Stromsparende Display-Beleuchtung von National Semiconductor

Power-Management-System soll Akkustrom bei mobilen Endgeräten sparen

National Semiconductor bringt neue Power-Management- und Display-Beleuchtungslösungen für mobile Endgeräte auf den Markt. Damit soll der Stromverbrauch von Handys, PDAs, Smartphones und ähnlichen Geräten reduziert werden können. Alle Lösungen wurden zusammen mit Herstellern von Mobiltelefonen entwickelt und sollen so auf die Bedürfnisse dieser Zielgruppe ausgerichtet sein.

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Sieben Mixed-Signal-ASICs (applikationsspezifische integrierte Schaltungen) für mobile Endgeräte sollen in kompakten, flachen und thermisch effizienten Gehäusen untergebracht sein, die sowohl eine Stromversorgungs- als auch eine Ladefunktion enthalten. Die programmierbaren Beleuchtungsmanagement-Systeme LP3933 und LP3936 umfassen Funktionen zur Effektbeleuchtung, unterstützen Kamera-Blitzgeräte und im Falle des LP3933 auch zwei Displays für Klapp-Handys. Die programmierbaren analogen Power-Management-Bausteine LP3935, LP3938, LP3941, LP3945 und LP3946 enthalten hingegen in thermisch effizienten LLP-Gehäusen1 unabhängige Ladefunktionen für Lithium-Ionen- und NiMH-Akkus, Linearregler, System-Start-up- und Kontrollfunktionen sowie serielle Schnittstellen und Display-LED-Treiber.

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Der LP3935 enthält in einem flachen LLP-48-Gehäuse sieben programmierbare lineare Spannungsregler mit geringer Drop-out-Spannung, geringem Rauschen, Ein/Aus-Steuerung und niedriger Stromaufnahme sowie eine Ladeschaltung für Lithium-Ionen- und NiMH-Akkus, einen USB-Transceiver, eine serielle I2C-Schnittstelle und zwei LED-Treiber. Gute thermische Eigenschaften sollen eine effektive Wärmeableitung garantieren.

Ebenfalls im LLP-48-Gehäuse untergebracht ist der LP3938, der eine erweiterte Version des LP3935 darstellt und eine verbesserte Ladefunktion, einen zusätzlichen Linearregler und einen Tcxo-(Temperature-Compensated-Crystal-Oscillator-)Puffer liefert, wobei zwei der sieben Spannungsregler über einen Idle-Modus verfügen. Der LP3941 umfasst elf Low-Dropout-Spannungsregler sowie einen RGB-LED-Treiber, eine Ladefunktion für Lithium-Ionen- und NiMH-Akkus, eine Ladefunktion für die Stützbatterie, eine Real-Time-Clock-(RTC-)LDO-Kombination sowie zwei Komparatoren mit umfangreichen Systemüberwachungs- und Steuerungsfunktionen.

Bei den Versionen LP3945 und LP3946 handelt es sich um Ladebausteine für Lithium-Ionen- und NiMH-Akkus. Während der LP3945 über eine I2C-Schnittstelle programmiert werden kann, ist der LP3946 werksseitig programmiert. Die Mixed-Signal-ASICs werden zunächst in kompakten LLP-Gehäusen und Laminat-CSPs (Chip-Scale Packages) angeboten. Anschließend ist für den Sommer 2003 die Umstellung auf das so genannte Microfil-Gehäuse geplant, was eine Reduzierung des Platzbedarfes für den Chip um den Faktor 4 bis 7 ermöglichen soll. Microfil-Gehäuse mit bis zu 64 Pins sollen im dritten Quartal 2003 erscheinen; die im vierten Quartal 2003 dann von Bausteinen mit noch höherer Pinzahl abgelöst werden.

Der LP3933 soll 1,30 US-Dollar pro Chip kosten und im dritten Quartal 2003 verfügbar sein. Dann erscheint auch der LP3936 mit nur einer Display-Ansteuerung, der 1,20 US-Dollar pro Einheit kostet. Für den im zweiten Quartal 2003 erscheinenden LP3935 fallen Kosten von 1,75 US-Dollar/Chip an. Im dritten Quartal 2003 will National Semiconductor den LP3938 für 1,90 US-Dollar/Einheit ausliefern. Dann erscheint auch der LP3941 zum Preis von 2,25 US-Dollar pro Stück. Während der LP3946 im dritten Quartal 2003 zum Preis von 0,90 US-Dollar erscheint, gibt es den LP3945 schon im zweiten Quartal 2003 zum Preis von 0,98 US-Dollar pro Chip. Alle Preise verstehen sich für eine Abnahmemenge von mindestens 500.000 Stück.

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