Chi Mei baut größtes OLED-Display
Dabei setzt man auf amorphe Silizium-Transistoren, die eine preiswerte Fertigung ermöglichen sollen. So will man in der Lage sein, wettbewerbsfähige Computer-Displays und Flachbildschirm-Fernseher zu fertigen, die weniger Strom verbrauchen als aktuelle Flachbildschirm-Technologien. Eine Demonstration des Displays ist für die SID 2003 im Mai geplant.
OLED gelten zwar seit geraumer Zeit als eine mögliche Zukunftstechnlogie für Displays, konnten sich aber auf Grund der meist eingesetzten recht teuren polykristallinen Silizium-Transistoren nicht wirklich durchsetzen. IDTech setzt bei seinem Prototypen hingegen auf amorphe Silizium-Transistoren, ein ungeordnetes Material, wie es schon heute in LCDs zum Einsatz kommt.
Dies erlaubt es zudem, Herstellern von TFT-LCDs ihre Fertigung einfacher auf OLEDs umzustellen, was eine kommerzielle Produktion eher realisierbar macht. Die Entwickler versprechen sich davon eine deutlich günstigere Fertigung von OLEDs.