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Elektronikindustrie steht vor weiterer Entlassungswelle

In diesem Jahr noch 15.000 bis 20.000 weniger Stellen?

Die Elektrotechnik- und Elektronikindustrie in Deutschland blickt nach wie vor skeptisch nach vorne. Im vergangenen Jahr ging der Umsatz der zweitgrößten Industrie-Branche in Deutschland um fast vier Prozent auf 154,1 Milliarden Euro zurück. Noch deutlicher fielen mit einem Minus von 5,5 Prozent die Einbußen bei der Produktion aus, so der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI).

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Die Zahl der Beschäftigten markiert mit nur noch 831.000 den tiefsten Stand seit 1960. Damit arbeiten seit August 2001, dem Höhepunkt im letzten Konjunkturzyklus, 52.000 Menschen weniger in der Elektroindustrie. Der ZVEI befürchtet, dass im Verlauf dieses Jahres weitere 15.000 bis 20.000 Arbeitsplätze abgebaut werden.

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"Bestenfalls werden wir in diesem Jahr das Vorjahresniveau beim Umsatz erreichen", prognostizierte Dietmar Harting, Präsident des Zentralverbandes Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) e.V. Auch sei die kalkulierte "rote Null" nur dann realistisch, wenn es durch den Irak-Konflikt nicht zu weiteren Belastungen komme.

Maßgeblich für die noch immer flaue konjunkturelle Entwicklung war der hartnäckige Investitionsstau und die anhaltend massive Verunsicherung der Verbraucher in Deutschland, so der Verband. Entsprechend negativ sei die Entwicklung der Ertragssituation verlaufen. Die Kapazitätsauslastung habe zum Jahresende weniger als 80 Prozent betragen und drücke auf die Rentabilität. Die Unternehmen sahen sich deshalb zu noch stärkeren Rationalisierungsmaßnahmen gezwungen, um einem Anstieg der Lohnstückkosten entgegenzuwirken.

Die verhaltene Nachfrageentwicklung im Inland habe sich besonders negativ ausgewirkt. Mit minus 6,6 Prozent fielen die Inlandsorders auf das Niveau von 1999 zurück. Im Auslandsgeschäft konnte sich die Branche mit einem Minus von 0,6 Prozent noch einigermaßen behaupten. Von dem hohen Euro-Kurs gegenüber dem US-Dollar, aber auch gegenüber anderen für die Wettbewerbsfähigkeit der Elektrotechnik- und Elektronikindustrie wichtigen Währungen wie dem Yen oder dem chinesischen Renminbi gehe ein hohes Risiko für die weitere Entwicklung aus.

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