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Branchenverbände suchen Schulterschluss für Copyrights

Vertreter aus IT-, Musik- und Filmwirtschaft für Akzeptanz von Urheberrechten

Auf der CeBIT 2003 haben sich die Spitzen einiger Branchenverbände aus Computersoftware-, Telekommunikations-, Musik- und Filmwirtschaft zur Gründung eines gemeinsamen Arbeitskreises "Copyright" getroffen. Der Arbeitskreis hat es sich zum Ziel gesetzt, die Bedeutung des Schutzes von Autoren- und Urheberrechten in Wirtschaft und Gesellschaft stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken.

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Zu den Gründungsmitgliedern zählen die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen e.V. (GVU), der Bundesverband der Phonographischen Wirtschaft (IFPI), die Business Software Alliance (BSA), der Verband der deutschen Internetwirtschaft (eco) und der Verband der Softwareindustrie (VSI). Weitere Verbände sollen hinzukommen.

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"Die Musik- und Filmwirtschaft ist ebenso wie die Computerbranche gefordert, zeitgemäße Antworten auf neue digitale Technologien zu finden - Antworten, die auch in der Internetgesellschaft die Rechte und Belange von Autoren geistiger Werke und Künstler schützen. Es geht uns darum zu zeigen, dass der Schutz dieser Rechte mit den Interessen der Konsumenten in Einklang zu bringen ist", so Clemens Rasch, Justitiar des Bundesverbandes der Phonographischen Wirtschaft.

Mit der Etablierung des Arbeitskreises "Copyright" wollen die Verbände aus Informationstechnologie, Film- und Musikwirtschaft künftig ihre Öffentlichkeitsarbeit zur Förderung des Copyright-Gedankens untereinander abstimmen und gemeinsam Modelle entwickeln, die den Schutz des Urheberrechts auch in Verbindung mit neuen Technologien mit den Interessen von Verbrauchern und Konsumenten in Einklang bringen. Dabei will man auf die Gesprächsbereitschaft von Politik und Wirtschaft sowie die Unterstützung von Künstlern und Softwareentwicklern setzen. Als erstes Unternehmen hat Microsoft dem Arbeitskreis seine Unterstützung zugesagt.

"Viele Konsumenten, Politiker und Juristen stellen zunehmend in Frage, dass der traditionelle Schutz von Urheberrechten im Zeitalter der Digitalisierung und der damit verbundenen einfachen unkontrollierten Vervielfältigung geistiger Produkte überhaupt noch durchsetzbar ist. In der Konsequenz wird dann vielfach die Legitimität von Urheberrechten grundsätzlich angezweifelt. Man verfährt nach dem Motto: Wenn sich dieser Schutz nicht durchsetzen lässt, so können wir gleich ganz auf ihn verzichten!", so Georg Herrnleben, Regional Director der BSA.



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Andre 21. Mär 2003

Dito! dem ist nichts hinzuzufügen!

banzai 21. Mär 2003

Der Musikindustrie geht es nicht um "Urheberschutz" oder ähnliches. Die Urheber sind die...

Heinz 21. Mär 2003

Hallo, für die Musikindustrie kann ich nicht sprechen, aber für die Softwarebranche, aus...

Chin-Gi H. 20. Mär 2003

Wie bei jedem kontroversen Thema, hat auch diese Geschichte zwei Medallien.... Da sich...

Jens W 20. Mär 2003

... Fazit: Dummes Gewäsch wird es immer geben.


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