Ungewöhnliches Jump&Run für die PS2. Oftmals erscheinen in Japan Videospiele, die auf Grund ihres für hiesige Verhältnisse ungewöhnlichen Gameplays nur als Import-Titel den Weg nach Europa schaffen. Ape Escape 2 blieb dieses Schicksal glücklicherweise erspart: Nachdem sich die Asiaten bereits seit einiger Zeit begeistert auf Affenjagd machen, ist das ungewöhnliche PS2-Jump&Run nun auch bei uns offiziell erhältlich.
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Im Spiel steuert man Hikaru, einen jungen wissenschaftlichen Assistenten, der durch ein Versehen eine Ladung so genannter Peak-Point-Helme an eine Affenbande geliefert hat. Infolgedessen sind die Primaten urplötzlich nicht nur außer Rand und Band, sondern verfügen auch über die nötige Intelligenz, um überall für Chaos und Unruhe zu sorgen. Zu allem Überfluss gibt es auch einen Oberbösewicht namens Specter – und der versucht, die Unruhe auszunutzen, um zusammen mit seinen Affen-Freunden die Weltherrschaft an sich zu reißen.
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In den sowohl optisch als auch akustisch extrem unterschiedlichen Levels muss man fortan eine vorgebene Anzahl von Affen mit einem Fangnetz einsammeln. Das klingt allerdings einfacher als es ist: Je nach Gattung sind die kleinen Viecher mal extrem flink, dann wieder brandgefährlich – einige von ihnen werfen sogar mit Granaten nach Hikaru.
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Ungewöhnlich und gewöhnungsbedürftig an Ape Escape 2 ist vor allem auch die Steuerung: Mit dem linken Analog-Stick bewegt man Hikaru, mit dem rechten Stick steuert man die gerade ausgewählte Waffe. Dabei gibt es neben dem Fangnetz unter anderem einen Knüppel, um Affen, aber auch die zahlreichen Gegner bewusstlos zu schlagen, ein Radar, mit dem sich versteckte Affen orten lassen, ein aufladbarer Ring, mit dem Hikaru schnell rennen kann sowie eine Wasserpistole und einen Bananen-Bumerang.
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Die Anzahl der Waffen bzw. Extras erhöht sich dabei im Spielverlauf kontinuierlich, die vier Aktionstasten lassen sich dabei jeweils mit einem Objekt belegen. Zwischen den Levels gibt es unter anderem einen Geräte-Trainer, in dem man den Umgang mit den Extras lernt, sowie einen Gotcha-Automaten, der in den Levels eingesammelte Münzen gegen zumeist eher lustige denn nützliche Gegenstände wie Sammelkarten, Mini-Spiele oder auch Kurzgeschichten eintauscht.
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Grafisch kann Ape Escape 2 mit aktuellen Optik-Wundern wie Sly Racoon oder Jak & Daxter nicht mithalten, die witzigen Affen-Animationen sowie die abwechslungsreiche Gestaltung der Level lässt einen aber gnädig über den recht geringen Detailgrad hinwegsehen. Außerdem ist der hohe Wiederspielwert des Titels erfreulich: Mit in späteren Levels eingesammelten Extras werden Bereiche in frühen Levels zugänglich, zu denen einem zuvor der Zutritt versperrt war. Der Schwierigkeitsgrad ist zu Beginn recht moderat, steigt aber mit zunehmender Spieldauer doch recht deutlich an: Nicht nur die Affen werden flinker und intelligenter, auch die Geschicklichkeits- und Hüpf-Passagen verlangen einiges vom Spieler.
Fazit: Ape Escape 2 macht vor allem auf Grund seines erfrischend anderen Spielkonzeptes viel Spaß – schließlich rennt man in aktuellen Jump&Runs eher selten mit einem Fangnetz hinter wildgewordenen Affen her. Trotz gewöhnungsbedürftiger Steuerung und teilweise eher schlichten Grafiken ist der Titel somit eines der unterhaltsamsten und witzigsten PS2-Spiele der letzten Zeit.