Abo
  • Services:

GeForceFX wird mobil

Notebook-Grafikprozessoren der GeForceFX-Go-Serie angekündigt

Nvidia hat sein Angebot an GeForceFX-Grafikprozessoren komplettiert; neben den Modellen für Desktop-PCs wurden auf der CeBIT 2003 auch Notebook-Grafikprozessoren angekündigt. Unter dem Namen GeForceFX Go sollen sie DirectX-9-Effekte auch auf tragbaren Mainstream-Rechnern möglich machen.

Artikel veröffentlicht am ,

GeForceFX fürs Notebook
GeForceFX fürs Notebook
Vorgestellt wurden die GeForceFX Go5600 und GeForceFX Go5200, deren Massenproduktion bereits begonnen hat. Ab April 2003 sollen die Chips in ersten Notebooks zu finden sein. Beide unterstützen den vollen Funktionsumfang der Desktop-Grafikprozessoren, deren 128-Bit-Speicherbus und nutzen 64 oder 128 MByte DDR-SDRAM. Der Speicher sitzt dabei direkt auf dem Grafikprozessorgehäuse, die Kühlung erfolgt passiv, allerdings muss der Notebookhersteller dennoch dafür sorgen, dass die Hitze aus dem Gerät abgeleitet wird. Darüber hinaus bringen sie neben einer erweiterten Stromspartechnik ("PowerMizer 3.0") - mit der Möglichkeit, Taktraten anzupassen und Chipteile abzuschalten - auch weitere neue Funktionen wie "Motion Adaptive Deinterlace", verbesserte Videofilter und - wie es auch ATI-Produkte bieten - Pixel-Shader-basiertes Videodeblocking.

Stellenmarkt
  1. rabbit eMarketing GmbH, Frankfurt
  2. Dataport, Altenholz bei Kiel, Hamburg

Beim DVD/MPEG-2-Decoding sollen die GeForceFX-Go-Chips den Notebook-Prozessor besonders entlasten und so beim Stromsparen helfen. Die Taktraten des GeForceFX Go5600 sollen bei etwa 300 bis 350 MHz liegen, auch abhängig vom Notebook-Hersteller. Beim GeForceFX Go5200 liegt der Takt voraussichtlich bei 250 bis 300 MHz. Beim Stromverbrauch gibt Nvidia etwa 4 Watt (min. unter 1 Watt, max. 5-6 Watt) an, damit soll man bei den entsprechenden Notebooks mindestens zwei Stunden spielen können.

Topmodell: GeForceFX Go5600
Topmodell: GeForceFX Go5600
Muster der Chips gingen bereits an Notebook-Hersteller, welche die GeForceFX-Go-Serie auf Grund ihrer Pin-Kompatibilität zu GeForceFX 448/488 Go schnell in eigene Designs integrieren können. Im Rahmen einer Pressekonferenz wurden funktionierende Notebooks von Toshiba mit Go5600 und Medion mit Go5200 gezeigt, die zwar nicht gerade zu den Leisetretern zählen, aber dafür die von der Desktop-GeForceFX-Einführung bekannten Demos Ogre (tanzender Oger), Dawn (balancierende Fee) und eine Beta des 3D-Shooters Stalker in ansprechender, aber doch mitunter etwas ruckliger Geschwindigkeit darstellten.

Für Notebooks waren die gezeigten Demos allerdings dennoch beeindruckend. Medion will sein Notebook für 1.499,- Euro ab Mai 2003 ausliefern. Auch ASUS, FIC (OEM) und Quanta (OEM) zeigten bereits Demogeräte.

Um den GeForceFX Go zu bewerben, hat sich Nvidia mit EA zusammengetan; der Spielepublisher will die neuen Notebookchips zumindest in den USA als ideale Lösung für die eigenen Spiele empfehlen und dafür sorgen, dass die Grafik darauf möglichst so schnell läuft wie auf einem Desktop-Rechner.

Im Rahmen der erwähnten Pressekonferenz gab Nvidia an, bis April 2003 insgesamt rund 1,5 Millionen Chips der GeForceFX-Familie ausliefern zu wollen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. + Prämie (u. a. Far Cry 5, Elex, Assassins Creed Origins) für 62€
  2. 3,49€
  3. 4,44€
  4. (u. a. Diablo 3 Ultimate Evil Edition, Gear Club Unlimited, HP-Notebooks)

kagi 27. Mär 2003

nicht nur bei dämm-material und lüftern kannst du sparen - auch strom! das steht doch auf...

jaydee72 16. Mär 2003

wie waere es denn mit einem Mini-fusionsreaktor in Akkuform (also auch zum Austausch in...

Rob 15. Mär 2003

Erst mal: Sehr gut das die Entwicklung von Mobility-GPU's wieder einen Schritt nach vorn...

DrupaBaby 13. Mär 2003

Wenn die Mobile Variante eine ähnliche Wärmentwicklung wie die Desktop Variante an den...

auchhierwieder 13. Mär 2003

Auch hier stellt sich uns wieder die Frage warum man diese Stromsparbemühungen nicht für...


Folgen Sie uns
       


Saugen oder Glitzern in Vampyr - Livestream

Es geht hoch her in London anno 1918, wie die Golem.de-Redakteure Christoph und Michael am eigenen, nach Blut lächzenden Körper erfahren.

Saugen oder Glitzern in Vampyr - Livestream Video aufrufen
Sun to Liquid: Wie mit Sonnenlicht sauberes Kerosin erzeugt wird
Sun to Liquid
Wie mit Sonnenlicht sauberes Kerosin erzeugt wird

Wasser, Kohlendioxid und Sonnenlicht ergeben: Treibstoff. In Spanien wird eine Anlage in Betrieb genommen, in der mit Hilfe von Sonnenlicht eine Vorstufe für synthetisches Kerosin erzeugt oder Wasserstoff gewonnen wird. Ein Projektverantwortlicher vom DLR hat uns erklärt, warum die Forschung an Brennstoffen trotz Energiewende sinnvoll ist.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Deep Sea Mining Deep Green holte Manganknollen vom Meeresgrund
  2. Klimaschutz Unter der Erde ist das Kohlendioxid gut aufgehoben
  3. Physik Maserlicht aus Diamant

K-Byte: Byton fährt ein irres Tempo
K-Byte
Byton fährt ein irres Tempo

Das Startup Byton zeigt zur Eröffnung der Elektronikmesse CES Asia in Shanghai das Modell K-Byte. Die elektrische Limousine basiert auf der Plattform des SUV, der vor fünf Monaten auf der CES in Las Vegas vorgestellt wurde. Unter deutscher Führung nimmt der Elektroautohersteller in China mächtig Fahrt auf.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. KYMCO Elektroroller mit Tauschakku-Infrastruktur
  2. Elektromobilität Niu stellt zwei neue Elektromotorroller vor
  3. 22Motor Flow Elektroroller soll vor Schlaglöchern warnen

Kreuzschifffahrt: Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen
Kreuzschifffahrt
Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen

Die Schifffahrtsbranche ist nicht gerade umweltfreundlich: Auf hoher See werden die Maschinen der großen Schiffe mit Schweröl befeuert, im Hafen verschmutzen Dieselabgase die Luft. Das sollen Brennstoffzellen ändern - wenigstens in der Kreuzschifffahrt.
Von Werner Pluta

  1. Hyseas III Schottische Werft baut Hochseefähre mit Brennstoffzelle
  2. Roboat MIT-Forscher drucken autonom fahrende Boote
  3. Elektromobilität Norwegen baut mehr Elektrofähren

    •  /