Abo
  • Services:

Keine anonymen Prepaid-SIM-Karten mehr in der Schweiz

Kriminalitätsbekämpfung auf eidgenössische Art

Die große Kammer des Schweizer Parlaments hat mit 124 gegen 27 Stimmen ein Verbot von den bislang in der Schweiz anonym kaufbaren Prepaid-Handy-SIM-Karten beschlossen. Die bisherige Praxis erlaubte es, entsprechend aktivierte Karten an jedem Kiosk kaufen zu können, ohne dass man dabei seinen Namen und seine Adresse angeben musste.

Artikel veröffentlicht am ,

Mit dieser Möglichkeit wurde es nach Angaben von Kritikern Kriminellen erleichtert, die modernen Kommunikationsmittel nutzen zu können, ohne einfachst abgehört werden zu können. Besonders im Hinblick auf die Terrorismusbekämpfung argumentierten die Befürworter des Gesetzes nun erfolgreich.

Stellenmarkt
  1. ING-DiBa AG, Nürnberg, Frankfurt
  2. über Dr. Richter Heidelberger GmbH & Co. KG, Großraum Zwickau/Vogtland

Nun müssen sich Kunden bald beim Kauf derartiger Karten registrieren lassen. Die Daten sollen zwei Jahre lang aufgehoben werden. Noch ist das Gesetz allerdings nicht in Kraft.

Der Artikel 15 Absatz 5 bezüglich der Prepaid-Karten gab schon vor zwei Jahren zu Diskussionen Anlass, als Dick Marty und Doris Leuthard im Ständerat im Rahmen des Bundesgesetzes betreffend die Überwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs schon die Registrierung verlangten. Dies wurde damals abgelehnt. Kritiker merkten an, dass lediglich Deutschland, Italien und Ungarn eine derartige Registrierung kennen würden und die übrigen europäischen Staaten haben ebenfalls Prepaid-Systeme, jedoch ohne Registrierung. In Großbritannien gäbe es 33 Millionen unregistrierte Prepaid-Kunden, Frankreich habe 17 Millionen und Spanien 20 Millionen. Der Sinn einer allgemeinen Registrierungspflicht könnte auch sehr leicht umgangen werden, unter anderem durch den Kauf über eine unbeteiligte Drittperson.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. und 4 Spiele gratis erhalten

Luna 31. Jul 2005

Ein Liebesbrief an den Gutaussehernsten Mann!!! Sein Name ist Mattias Groth, er arbeitet...

gadkf 29. Apr 2005

Was ist mit den einweghandys der amis und japsen ? Da kann man ein telefon kaufen ohne...

Der Anonyme 01. Apr 2004

Soll ich euch mal was sagen???? Alles Muell!!!!!! Ihr wollt in Deutschland eine anonyme...

Technikfreak 13. Okt 2003

sicher nicht, es geht einzig und alleine um politisch sauber dazustehen... und allfällige...

GM 12. Okt 2003

Finde ich richtig. Profis finden sicherlich einen Weg, diesen Sachverhalt zu umgehen...


Folgen Sie uns
       


Das Abschlussgespräch zur E3 2018 (Analyse, Einordnung, Zuschauerfragen) - Live

Im Abschlussgespräch zur E3 2018 berichten die Golem.de-Redakteure Peter Steinlechner und Michael Wieczorek von ihren Eindrücken der Messe, analysieren die Auswirkungen auf die Branche und beantworten die Fragen der Zuschauer.

Das Abschlussgespräch zur E3 2018 (Analyse, Einordnung, Zuschauerfragen) - Live Video aufrufen
Always Connected PCs im Test: Das kann Windows 10 on Snapdragon
Always Connected PCs im Test
Das kann Windows 10 on Snapdragon

Noch keine Konkurrenz für x86-Notebooks: Die Convertibles mit Snapdragon-Chip und Windows 10 on ARM sind flott, haben LTE integriert und eine extrem lange Akkulaufzeit. Der App- und der Treiber-Support ist im Alltag teils ein Manko, aber nur eins der bisherigen Geräte überzeugt uns.
Ein Test von Marc Sauter und Oliver Nickel

  1. Qualcomm "Wir entwickeln dediziertes Silizium für Laptops"
  2. Windows 10 on ARM Microsoft plant 64-Bit-Support ab Mai 2018
  3. Always Connected PCs Vielversprechender Windows-RT-Nachfolger mit Fragezeichen

Raumfahrt: Boeing und SpaceX kämpfen mit dem Regulierungschaos der Nasa
Raumfahrt
Boeing und SpaceX kämpfen mit dem Regulierungschaos der Nasa

Die neuen Raumschiffe von Boeing und SpaceX verspäten sich und werden wohl erst 2020 mit Crew fliegen. Die Aufsichtsbehörde der US-Regierung sieht einen Teil der Schuld beim Chaos im Nasa-Management.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Nasa Forscher entdecken Asteroiden, bevor er die Erde erreicht
  2. Nasa 2020 soll ein Helikopter zum Mars fliegen
  3. Raumfahrt Nasa startet neue Beobachtungssonde Tess

KI in der Medizin: Keine Angst vor Dr. Future
KI in der Medizin
Keine Angst vor Dr. Future

Mit Hilfe künstlicher Intelligenz können schwer erkennbare Krankheiten früher diagnostiziert und behandelt werden, doch bei Patienten löst die Technik oft Unbehagen aus. Und das ist nicht das einzige Problem.
Ein Bericht von Tim Kröplin

  1. Medizintechnik Künstliche Intelligenz erschnüffelt Krankheiten
  2. Dota 2 128.000 CPU-Kerne schlagen fünf menschliche Helden
  3. KI-Bundesverband Deutschland soll mehr für KI-Forschung tun

    •  /