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Trotz Krise ist in der IT-Branche gutes Geld zu verdienen

Gehaltsstudie: Vergütung orientiert sich mehr an Leistung und Erfolg

Konjunkturflaute hin, IT-Krise her: In der IT-Branche ist immer noch viel Geld zu verdienen. Das ist das Ergebnis der im fünften Jahr durchgeführten Gehälter-Studie der IT-Fachzeitung Computerwoche in Zusammenarbeit mit der Management- und Vergütungsberatung Towers Perrin, an der sich 97 Firmen beteiligten.

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Am besten unter den Managern schneiden mit einem Grundgehalt von 105.000 Euro im Jahr die Bereichsleiter der Halbleiterindustrie ab, gefolgt von Bereichsleitern in Softwarehäusern mit 103.000 Euro und im TK-Sektor mit 98.000 Euro Grundgehalt.

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Anders sieht die Top-Gehälterfolge von Führungskräften allerdings aus, werden neben dem leistungsunabhängigen Grundgehalt auch die variablen Anteile wie Provisionen oder Boni eingerechnet. Beim so genannten Zielgehalt liegen unter den Bereichsleitern die der Softwareindustrie mit 140.000 Euro Jahresgehalt vorn, der variable Anteil macht also ein Drittel des Salärs aus.

In der aktuellen Vergütungsstudie wurden auch die Gehälter von Unternehmensleitern in Großunternehmen und im Mittelstand gegenübergestellt. Während der Firmenchef im Mittelstand 129.000 Euro nach Hause nehmen darf, verdient sein Kollege im Konzern mit 250.000 Euro fast das Doppelte. Groß ist der Unterschied auch beim variablen Gehalt: Im Mittelstand macht er 43 Prozent aus, das heißt, der Chef kann sein Salär auf 185.000 Euro aufbessern. Im Großunternehmen beläuft sich der durchschnittliche Aufschlag auf 68 Prozent, so dass Top-Manager 420.000 Euro kassieren.

Grundsätzlich lässt sich nach der Studie feststellen, dass die Unternehmen ihre Vergütung derzeit verstärkt an Leistungs- und Erfolgskriterien ausrichten. Dazu gehört auch, so die Einschätzung der Tower-Perrins-Experten gegenüber Computerwoche, dass bei schwacher Leistung überhaupt kein Bonus mehr gezahlt werde.

Auch pauschale Gehaltserhöhungen gebe es immer seltener, stellt der Frankfurter Vergütungs-Berater Laurent Grimal fest. Unternehmen versuchten gegenwärtig die Sünden aus den Boom-Jahren der Dotcom-Ära auszumerzen, so das Fazit des Gehaltsexperten Dirk Ewert.

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