• IT-Karriere:
  • Services:

Sharp-TFT-Display mit 2D- und 3D-Darstellung

LL-T1520H/B 3D wird auf der CeBIT 2003 demonstriert

Sharp Electronics zeigt auf der CeBIT 2003 mit dem LL-T1520H/B 3D das laut Hersteller-Aussage erste 15-Zoll-TFT-Display, das Inhalte wahlweise zwei- oder dreidimensional darstellen kann. Der Betrachter kann dazu per Menüeinstellung zwischen den Darstellungsvarianten wählen.

Artikel veröffentlicht am ,

Sharp LL-T1520H/B 3D
Sharp LL-T1520H/B 3D
Wer also neben Entwurf oder Konstruktion in 3D seinen Monitor klassisch für Korrespondenz, Texte oder Tabellenkalkulation nutzen will, soll dadurch nicht mehr auf einen zweiten Bildschirm mit hochqualitativer 2D-Darstellung ausweichen müssen. Ein erstes Anwendungsfeld des serienreifen Geräts sieht Sharp in den mit CAD-Anwendungen arbeitenden Entwicklungsabteilungen großer Konzerne. Daneben sieht Sharp auch in anderen industriellen Bereichen, etwa der Medizintechnik sowie in der Unterhaltung, ein breites Spektrum an Einsatzmöglichkeiten.

Stellenmarkt
  1. Elektrobit Automotive GmbH, Erlangen
  2. über duerenhoff GmbH, Raum Rosenheim

Spielefans versucht Sharp mit einer 3D-Demo des Ego-Shooters Quake für das Display zu interessieren. Durch Kooperationen und strategische Allianzen unterstützt Sharp verschiedene Entwickler, die auf der Basis der neuen Technik bereits Hardware, Software und Content planen.

Der LL-T1520H/B 3D basiert auf einer LCD-Sandwich-Struktur mit herkömm­lichem TFT-Panel und einem Schalt-LCD. Ein unterschiedliches Bild für jedes Auge ist die Grundlage für eine dreidimensionale Wahrnehmung. Sharp erreicht dies durch den Einsatz einer so genannten Parallaxen-Barriere zwischen den LCDs. In der 3D-Darstellung ist diese aktiviert und blockiert die Wahrnehmung bestimmter Licht­signale für das jeweilige Auge. Aus zwei leicht unterschiedlichen Bildern resultiert somit der physiologische 3D-Effekt, ohne dass eine spezielle Brille vonnöten ist. In der 2D-Darstellung ist die Barriere inaktiv und beiden Augen steht das gleiche Signal in voller Auflösung zur Verfügung.

Um die räumliche Tiefe störungsfrei wahrnehmen zu können, ist allerdings noch ein genau defi­nierter Blickwinkel erforderlich. Um diesen für den Betrachter erkennbar zu machen, hat Sharp einen idealen Betrachtungspunkt angebracht: "Sweet Spot Indicator", ein rotes Band im unteren Bereich des Monitors, das seine Farbe auf Schwarz ändert, sobald die optimale Blick­position erreicht ist.

Sharps LL-T1520H/B 3D soll mit einer Auflösung von 1.024 x 768 Bildpunkten (XGA), Pixelschaltzeiten von maximal 25 Millisekunden, einem Einblickwinkel von 170 Grad aus allen Richtungen im 2D-Modus, einer Helligkeit von 250 Candela pro Quadratmeter, einem Kontrastverhältnis von 400:1, einem VGA- und einem DVI-I-Eingang sowie einer fast vollständigen Ausschal­tung störender Reflexionen aufwarten. Das Gerät wiegt 4,9 kg und soll im Betrieb 33 W (max. 36 W mit Lautsprecher) und im Stand-by-Modus 3W verbrauchen.

Der LL-T1520H/B soll ab Ende 2003 im Handel erhältlich sein. Zum Preis sagte Sharp momentan nur, dass das Gerät preislich weit unter dem Niveau herkömmlicher 3D-Monitore liege.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 15,49€
  2. (-73%) 15,99€
  3. (u. a. Doom Eternal für 37,99€, Doom für 9,99€, Rage 2 für 16,99€, Skyrim Special Edition...
  4. (-67%) 6,66€

Folgen Sie uns
       


Huawei Mate Xs im Test

Das Mate Xs von Huawei ist ein Smartphone mit faltbarem Display - und für uns das erste, das vom Design her alltagstauglich ist. Das dürfte allerdings zu Lasten der Widerstandsfähigkeit gehen.

Huawei Mate Xs im Test Video aufrufen
    •  /