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Kyocera mit zwei neuen Finecam-Digitalkameras

3- und 4-Megapixel-Geräte mit großem Display. Zur CeBIT 2003 bringt Kyocera zwei neue Digitalkameras seiner Finecam-Modellreihe. Beide Geräte verfügen trotz ihrer geringen Abmessungen über ein 2,5-Zoll-LC-Display, das auch die Betrachung der Motive und Menüs bei starkem Sonnenlicht zulassen soll.
/ Andreas Donath
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Die verwendeten LC-Displays mit "Day Fine"-Technologie haben eine doppelt so starke Hintergrundbeleuchtung wie bisherige Modelle und eine Auflösung von 474 x 234 Pixeln. Ob darunter die Akkulaufleistung leiden muss, teilte Kyocera leider nicht mit.

Die L4v besitzt 4 Megapixel Auflösung (1/2,5-Zoll-Interlace-CCD), während die preisgünstigere L3v nur über 3,2 Megapixel (1/ 2,7"-Interlace-CCD) verfügt. Beide Kameras messen 112,5 x 54,5 x 35 mm (B x H x T) und können wahlweise mit Lithium-Ionen-CR-V3-Batterien oder auch mit Akkus im Mignon-Format (Typ AA) betrieben werden. Die Kameras wiegen 170 g.

Das Kyocera-Objektiv der Finecam L4v mit 3fach optischem und 4fach digitalem Zoom verfügt über eine Brennweite von 5,8 bis 17,4 mm bei f/2,8-4,7. Die Werte entsprechen 35 bis 105 mm im 35-Millimeter-Format bei der L4v und 38 bis 115 Millimeter bei der L3v. Die kleine Schwester Finecam L3v verfügt neben dem gleichen optischen nur über ein 2faches digitales Zoom.

Die Entfernungsmessung erfolgt automatisch (Video-AF) oder manuell. Der CCD-gesteuerte elektronische Verschluss erlaubt Belichtungszeiten zwischen 1/2000 bis 8 Sekunden. Dazu kommt noch ein integrierter Blitz mit einer Reichweite von bis zu 2,5 Metern, der sich wahlweise vollautomatisch dazuschaltet oder als Tages-Aufhellblitz manuell dazu- bzw. abgeschaltet werden kann.

Aufgenommene Fotos werden im JPEG-Format auf einer SD-Speicherkarte oder MultiMediaCard gespeichert und können so per Kartenleser oder über die in der Kamera integrierte USB-1.1-Schnittstelle auf den Computer übertragen werden. Eine 16-Megabyte-SecureDigital-Karte liegt bei. Die Kameras können Videoaufzeichnungen bis zu 120 Sekunden bei 160 x 120 Pixel im AVI-Format vornehmen oder Ton bis 30 Sekunden pro Bild im WAV-Format hinzufügen.

Die Finecam L4v soll 599,- Euro kosten und wie die Finecam L3v (499,- Euro) ab Mitte April 2003 im Handel sein.


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