Spieletest IGI 2 Covert Strike - Think-Shooter kehrt zurück
PC-Spiel seit Ende Februar erhältlich. Gute Zeichen für Profi-Schleicher: Kaum steht das lang erwartete Splinter Cell in den Läden, zieht Codemasters nach und präsentiert mit IGI 2 das nächste Spiel, bei dem mehr Unauffälligkeit denn plumpes Geballer gefragt ist. Und wie schon der Vorgänger Project IGI weiß auch IGI 2 über weite Strecken zu faszinieren.
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Erneut übernimmt man also die Rolle des Geheimagenten Mike Jones und arbeitet sich durch die insgesamt 19 Missionen der Einzelspieler-Kampagne. Die Ziele sind gewohnt abwechslungsreich: Feindliche Drahtzieher müssen ausgeschaltet werden, ein Laptop oder ein Computer-Chip mit wichtigen Informationen gestohlen oder geheime Daten ausspioniert werden. Jede Mission ist dabei in mehrere Unter-Aufgaben aufgeteilt und beschäftigt den Spieler somit recht lange.
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Anders als bei Splinter Cell sieht man die Geschehnisse hier aus der Ego-Perspektive, und anders als bei Splinter Cell kommen die eigenen Waffen hier deutlich häufiger zum Einsatz. Zwar muss man auch hier alles daran setzen, nicht von den zahlreichen Überwachungskameras entdeckt zu werden, dennoch nutzt man relativ häufig die eigenen Pistolen, Gewehre, Messer und Granaten, um sich Gefechte mit den Feinden zu liefern.
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Ein weiterer wichtiger Bestandteil der eigenen Ausrüstung ist der Laptop, auf dem man unter anderem seine Missionsziele angezeigt bekommt. Zudem kann man hier Satellitenbilder betrachten, auf denen das Areal der jeweiligen Mission abgebildet ist und netterweise auch die feindlichen Posten, insofern sie sich nicht in Gebäuden befinden, vermerkt sind. Beeindruckend ist vor allem die Level-Größe, vor allem die Missionen unter freiem Himmel überraschen mit schier unendlich weiten Landschaften.
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Eine Anzeige am Bildschirmrand informiert darüber, inwieweit man zum jeweiligen Zeitpunkt für Wachen und Überachungskameras sichtbar ist. Meist hat man mehrere Möglichkeiten, sich an den Posten vorbeizuschleichen, der Schwierigkeitsgrad ist aber dennoch recht hoch. Erschwerend kommt hinzu, dass nur drei Spielstände pro Mission angelegt werden können – in Anbetracht des Umfangs der einzelnen Aufgaben nicht gerade viele.
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Optisch ist IGI 2 gelungen, kann mit der Detailfülle eines Splinter Cell aber nicht mithalten, zudem enttäuscht – trotz der spannenden Hintergrundgeschichte – die sture Linearität des Titels. Dafür hat man allerdings einen Mehrspieler-Modus zu bieten, in dem zwei Teams von bis zu acht Spielern gegeneinander antreten.
Fazit: Codemasters hätte sich für die Veröffentlichung von IGI 2 kaum einen schlechteren Zeitpunkt aussuchen können. Wenn der Titel sich auch in einigen Punkten von Splinter Cell unterscheidet, sind die beiden Spiele doch im Großen und Ganzen gut miteinander vergleichbar – und in diesem Vergleich zieht IGI 2 in allen Punkten den Kürzeren. Splinter Cell sieht besser aus, ist abwechslungsreicher, weniger linear, spannender und fordernder. Anders gesagt: Sam Fischer ist einfach eine ganze Ecke cooler als Mike Jones. Nichtsdestotrotz ist IGI 2 aber ein gutes Spiel, wer Splinter Cell schon durchgespielt hat, findet hier einen durchaus passablen Ersatz.