Moteran: Schneller als UMTS und sicherer als WLAN
Da zentrale Steuerelemente überflüssig sind, soll sich Moteran mit deutlich geringeren Investitionen bewerkstelligen lassen als beispielsweise UMTS. So integriert Moteran Relais-Funktionen in die einzelnen Geräte. Notebooks, Telefone und Drucker fungieren so nicht nur als Endgeräte, sondern als Teil des Netzes. Sie nehmen die Signale auf und geben sie gleichzeitig weiter. Sender und Empfänger können sich dabei frei im Netzwerk bewegen. Die Verbindungen reißen bei einem Ortswechsel nicht ab.
Ähnlich dem Hand-Over in den Mobilfunknetzen erkennt Moteran die potenziellen Verbindungspunkte und soll eine stabile Verbindung gewährleisten. Dabei können jederzeit neue Geräte hinzukommen und eine Überlastung gebe es nicht. Im Gegenteil: Je mehr Teilnehmer vorhanden sind, desto stabiler sei das Netz, so Detecon.
Die Moteran-Software ist den Entwicklern zufolge zu allen WLAN-fähigen Endgeräten kompatibel und nicht an die Hardware eines bestimmten Herstellers gebunden. Handelsübliche Telefone, Laptops, Drucker und Computer sollen sich problemlos in das Netzwerk einbinden lassen.
Für Sicherheit soll eine spezielle Zwei-Ebenen-Verschlüsselung sorgen, die ebenfalls herstellerunabhängig funktioniert. Moteran verschlüsselt nicht nur die Information, sondern sichert darüber hinaus auch das Netz.
Die Softwarelösung wird von Moteran-Systems vermarktet, einem Joint Venture des Consulting-Hauses Detecon und Mitsubishi International.



