Abo
  • Services:

Moteran: Schneller als UMTS und sicherer als WLAN

Dezentrales, sich selbst organisierendes Funknetz offiziell vorgestellt

Das Consulting-Unternehmen Detecon International hat im Auftrag von Mitsubishi Corporation unter dem Namen Moteran eine neue Mobilfunk-Technologie entwickelt. Das auf einer Softwarelösung und aktueller Hardware basierende System zeichnet sich durch eine dezentrale, sich selbst organisierende Struktur aus und soll laut Detecon sicherer als der drahtlose Übertragungsstandard WLAN und schneller als die nächste Mobilfunk-Generation UMTS sein.

Artikel veröffentlicht am ,

Da zentrale Steuerelemente überflüssig sind, soll sich Moteran mit deutlich geringeren Investitionen bewerkstelligen lassen als beispielsweise UMTS. So integriert Moteran Relais-Funktionen in die einzelnen Geräte. Notebooks, Telefone und Drucker fungieren so nicht nur als Endgeräte, sondern als Teil des Netzes. Sie nehmen die Signale auf und geben sie gleichzeitig weiter. Sender und Empfänger können sich dabei frei im Netzwerk bewegen. Die Verbindungen reißen bei einem Ortswechsel nicht ab.

Stellenmarkt
  1. Walter AG, Tübingen
  2. MOBIL ELEKTRONIK GMBH, Langenbrettach

Ähnlich dem Hand-Over in den Mobilfunknetzen erkennt Moteran die potenziellen Verbindungspunkte und soll eine stabile Verbindung gewährleisten. Dabei können jederzeit neue Geräte hinzukommen und eine Überlastung gebe es nicht. Im Gegenteil: Je mehr Teilnehmer vorhanden sind, desto stabiler sei das Netz, so Detecon.

Die Moteran-Software ist den Entwicklern zufolge zu allen WLAN-fähigen Endgeräten kompatibel und nicht an die Hardware eines bestimmten Herstellers gebunden. Handelsübliche Telefone, Laptops, Drucker und Computer sollen sich problemlos in das Netzwerk einbinden lassen.

Für Sicherheit soll eine spezielle Zwei-Ebenen-Verschlüsselung sorgen, die ebenfalls herstellerunabhängig funktioniert. Moteran verschlüsselt nicht nur die Information, sondern sichert darüber hinaus auch das Netz.

Die Softwarelösung wird von Moteran-Systems vermarktet, einem Joint Venture des Consulting-Hauses Detecon und Mitsubishi International.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. bei Alternate.de
  2. bei dell.com
  3. 116,75€ + Versand

Der Seher 09. Mär 2003

Naja, ich fand auch DIRC schon interessant, damals war wlan-hardware mangels Masse noch...

blueoceanstorm 07. Mär 2003

Wen interessiert das?

andirex 07. Mär 2003

Da war doch zur letzten Cebit auch sowas vorgestellt worden, die Idee von DIRK ist...

Lutze 06. Mär 2003

Wenn alle nur noch Peer-2-Peer Verbindungen aufbauen, fürchten die großen...

WIP 06. Mär 2003

Wenn eine Tüte voll ist sag Bescheid, Korientenkacker! :-)


Folgen Sie uns
       


Quo vadis, deutsche Spielebranche - Livestream

Wir diskutieren über Richtlinien für gewalthaltige Spiele, Battle-Royale-Trends, Politik in Games und Zuschauerfragen finden ebenfalls ihren Platz.

Quo vadis, deutsche Spielebranche - Livestream Video aufrufen
Highend-PC-Streaming: Man kann sogar die Grafikkarte deaktivieren
Highend-PC-Streaming
Man kann sogar die Grafikkarte deaktivieren

Geforce GTX 1080, 12 GByte RAM und ein Xeon-Prozessor: Ab 30 Euro im Monat bietet ein Startup einen vollwertigen Windows-10-Rechner im Stream. Der Zugriff auf Daten, Anwendungen und Games soll auch unterwegs mit dem Smartphone funktionieren.
Von Peter Steinlechner

  1. Golem.de-Livestream Halbgott oder Despot?
  2. Rundfunk Medienanstalten wollen Bild Livestreaming-Formate untersagen
  3. Illegale Kopien Deutsche Nutzer pfeifen weiter auf das Urheberrecht

Kryptographie: Der Debian-Bug im OpenSSL-Zufallszahlengenerator
Kryptographie
Der Debian-Bug im OpenSSL-Zufallszahlengenerator

Einer der schwerwiegendsten Fehler in der Geschichte der Kryptographie beschäftigte vor zehn Jahren Nutzer der Debian-Distribution. Wenn man danach sucht, findet man noch heute vereinzelt verwundbare Schlüssel.
Von Hanno Böck


    Oneplus 6 im Test: Neues Design, gleich starkes Preis-Leistungs-Verhältnis
    Oneplus 6 im Test
    Neues Design, gleich starkes Preis-Leistungs-Verhältnis

    Das Oneplus 6 hat einen schnellen Prozessor, eine Dualkamera und ein großes Display - mit einer Einbuchtung am oberen Rand. Der Preis liegt wieder unter dem der meisten Konkurrenzgeräte. Das macht das Smartphone trotz fehlender Innovationen zu einem der aktuell interessantesten am Markt.
    Ein Test von Tobias Költzsch

    1. Android-Smartphone Neues Oneplus 6 kostet ab 520 Euro
    2. Oneplus 6 Oneplus verkauft sein neues Smartphone auch direkt in Berlin

      •  /