Abo
  • Services:

Siemens zeigt virtuelle Maus und 3D-Touchscreen für Handys

Neue Techniken sollen Handy-Bedienung stark vereinfachen

Auf der CeBIT 2003 in Hannover stellt Siemens zwei neue Eingabemethoden für Handys vor, die entwickelt wurden, um die Bedienung der kleinen Geräte zu erleichtern. Über eine virtuelle Maus steuert man die Funktionen des Handys, während ein neuartiges 3D-Touchscreen zudem die bequeme Texteingabe über ein Handy-Display ermöglicht.

Artikel veröffentlicht am ,

Mit der virtuellen Maus bedient man das Handy-Menü mit Bewegungen der Hand. Dabei residiert die virtuelle Maus in einem Handy, in dessen Rückteil eine Kamera eingebaut ist. Die Kamera überträgt das Bild direkt auf das Farbdisplay und wenn der Benutzer einen normalen Schreibstift in etwa 30 Zentimeter Entfernung vor die Kamera hält, erkennt das System dessen Spitze als Mauszeiger. Im Display erscheint dann an der Stiftspitze ein roter Punkt. Mit den Bewegungen des Stifts kann der Benutzer den Punkt über das Display steuern und das Handy bedienen.

Virtuelle Maus
Virtuelle Maus
Stellenmarkt
  1. Energie Südbayern GmbH, München
  2. KSA Kommunaler Schadenausgleich, Berlin

Zur Demonstration auf der CeBIT 2003 haben die Siemens-Entwickler ein einfaches Spiel programmiert, bei dem der Anwender nach unten fallende Teufelchen durch Berührungen mit dem roten Punkt in Engelchen verwandeln muss, die dann auf dem Display nach oben steigen. Damit trainiert man, den Stift richtig vor der Kamera zu bewegen.

3D-Touchscreen
3D-Touchscreen
Durch das ebenfalls neu entwickelte 3D-Touchscreen können Handys ohne Tastatur auskommen, da auf dem Display eine Soft-Tastatur eingeblendet ist. Wenn der Anwender seinen Finger darüber hält, wird die betreffende Stelle vergrößert. Mit einem Druck in Richtung Oberfläche wählt der Anwender dann den Buchstaben oder die Zahl aus.

Siemens zeigt auf der Messe einen Demonstrator des Displays, das mit einem neuen Touchscreen-Sensor arbeitet. In das Glas des Displays ist eine unsichtbare Matrix eingebettet, die das elektrische Feld eines sich nähernden Fingers misst. Damit ermittelt es dessen exakte Position und stellt sie auf dem Display dar. Auf einem Prototypen will Siemens die Funktionsweise demonstrieren, indem ein Augenpaar seine Größe je nach der Entfernung eines Fingers von der Oberfläche verändert. Außerdem blicken die Augen immer in die Richtung des Fingers. Gezeigt werden zwei verschiedene Tastatur-Varianten zur Eingabe von Buchstaben und Zahlen sowie die Eingabe mit Handschriftenerkennung.



Anzeige
Blu-ray-Angebote

Gizzmo 07. Mär 2003

Du hast wohl noch nie ne Stunde am Bahnhof warten müssen und hast dich gelangweilt...

chojin 07. Mär 2003

Das 3210 hatte ich vorher (bis Sept. 2002) auch, und war zufrieden. Hab allerdings nen...

Thorsten 07. Mär 2003

Leider nein, die haben das jetzt schon seit mitte Januar. Aber es gibt ja auch so...

-=MaRcOz=- 06. Mär 2003

Ja klar: sie haben eh' schon lange genug gebraucht um Handys herzustellen die man...

penguwin 06. Mär 2003

was ist eigentlich aus diesem virtuellem keyboard für pdas geworden, das siemens schon im...


Folgen Sie uns
       


Tolino Shine 3 - Hands on

Der Shine 3 ist der neue E-Book-Reader der Tolino-Allianz. Das neue Modell bietet einen kapazitiven Touchscreen und erhält die Möglichkeit, die Farbtemperatur des Displaylichts zu verändern. Der Shine 3 ist für 120 Euro verfügbar.

Tolino Shine 3 - Hands on Video aufrufen
Agilität: Wenn alle bestimmen, wo es langgeht
Agilität
Wenn alle bestimmen, wo es langgeht

Agiles Arbeiten ist, als ob viele Menschen gemeinsam ein Auto fahren. Aber wie soll das gehen und endet das nicht im Riesenchaos?
Von Marvin Engel

  1. Software-Entwickler CDU will Online-Weiterbildung à la Netflix
  2. Bundesagentur für Arbeit Ausbildungsplätze in der Informatik sind knapp
  3. IT-Jobs "Jedes Unternehmen kann es besser machen"

Dell Ultrasharp 49 im Test: Pervers und luxuriös
Dell Ultrasharp 49 im Test
Pervers und luxuriös

Dell bringt mit dem Ultrasharp 49 zwei QHD-Monitore in einem, quasi einen Doppelmonitor. Es könnte sein, dass wir uns im Test ein kleines bisschen in ihn verliebt haben.
Ein Test von Michael Wieczorek

  1. Magicscroll Mobiles Gerät hat rollbares Display zum Herausziehen
  2. CJG50 Samsungs 32-Zoll-Gaming-Monitor kostet 430 Euro
  3. Agon AG322QC4 Aggressiv aussehender 31,5-Zoll-Monitor kommt für 600 Euro

Flexibles Smartphone: Samsung verspielt die Smartphone-Führung
Flexibles Smartphone
Samsung verspielt die Smartphone-Führung

Jahrelang dominierte Samsung den Smartphone-Markt mit Innovationen, in den vergangenen Monaten verliert der südkoreanische Hersteller aber das Momentum. Krönung dieser Entwicklung ist das neue flexible Nicht-Smartphone - die Konkurrenz aus China dürfte feiern.
Eine Analyse von Tobias Költzsch

  1. Flexibles Display Samsungs faltbares Smartphone soll im März 2019 erscheinen
  2. Samsung Linux-on-Dex startet in privater Beta
  3. Infinity Flex Samsung zeigt statt Smartphone nur faltbares Display

    •  /