Cisco: Switch für Werkhallen und Produktionsumgebungen
Cisco will damit nach eigenen Angaben die Vorteile einer standardisierten Ethernet-Infrastruktur in die Werkhallen und Fertigungsstraßen bringen und gibt als Verkaufsargument Produktivitätssteigerungen und eine Verbesserung des Informationsflusses an.
Zu den Switching-Diensten gehören Sicherheitsfunktionen wie Zugangskontrolle zu Automations-Netzwerken, hohe Verfügbarkeit durch redundante Stromversorgung, Netzwerk-Performance-Monitoring, einfacher Austausch von Ausrüstung und Multicast-Traffic-Management sowie Quality-of-Service-Funktionalität für die festgelegte Performance von wichtigem Netzwerkverkehr.
Mit kompakten Abmessungen, passiver Kühlung und Relay Output Signalling ist die Catalyst-2955-Serie auf raue Betriebsumgebungen ausgelegt. Das Gerät arbeitet bei Temperaturen zwischen -40 und 60 Grad Celsius, auch in Umgebungen mit extremer Vibration und Schockimpulsen. Durch die geringe Größe soll der Switch in Industrieanlagen und Schaltkästen passen.
Das Produkt ist mit dem Cisco IOS (Internetworking Operating System) ausgestattet. Damit wird ein Einsatz mit anderen Cisco-Lösungen wie beispielsweise drahtlosen Netzwerken in den Werkhallen möglich. Intelligente Switching-Dienste werden vom I/O- oder Monitoring-Gerät zum Kern des Netzwerks und durch das WAN (Wide Area Network) erweitert. Der Switch kann mit der Embedded-Cluster-Management-Suite-Software (CMS) verwaltet werden. Für die Verwaltung größerer Installationen unterstützt die Catalyst-2955er-Serie SNMP-basierende (Simple Network Management Protocol) Netzwerk-Management-Plattformen wie Cisco Works.
Die Cisco-Catalyst-2955er-Serie ist in Deutschland ab März ab 2.100,- US-Dollar verfügbar. Euro-Preise gab Cisco nicht an.