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Test: Lautlose Radeon-9700-Pro-Grafikkarte von Sapphire

Heatpipe statt Lüfter: "Sapphire Radeon 9700 Atlantis Pro Ultimate Edition"

Nicht nur viel Prozessor-, sondern auch viel Grafikleistung geht meist zu Lasten der Ergonomie - laute Lüfter nerven allenthalben. Einige Hersteller versuchen sich deshalb mit leisen Speziallösungen vom Standard-Angebot abzuheben - sei es durch leise Netzteile, Gehäuselüfter oder Prozessorkühler; der asiatische Grafikkartenhersteller Sapphire bietet seine Grafikkarten mit ATIs schnellem Radeon-9700-Pro-Grafikprozessor in Kürze auch als passiv gekühlte Version, die uns einen näheren Blick wert war.

Artikel veröffentlicht am ,

Gleich beim Auspacken der "Sapphire Radeon 9700 Atlantis Pro Ultimate Edition" fällt der wuchtige Alu-Kühlkörper der Zalman-Heatpipe auf, die die Grafikkarte recht schwer wirken lässt. Das komplett passive Kühlsystem führt die Hitze über eine Heatpipe auf zwei wuchtige Kühlkörper an beiden Seiten ab. Dadurch ist die AGP-8X-Grafikkarte an beiden Seiten breiter als übliche Radeon-9700-Pro-Grafikkarten und verdeckt auch den benachbarten PCI-Slot. Die Speicherbausteine sind ebenfalls durch kleine Kühlkörper bedeckt, aber nicht mit der eigentlichen Heatpipe bzw. dem Kühlkörper des Grafikprozessors verbunden. Die restlichen Daten der Radeon 9700 Atlantis Pro Ultimate entsprechen denen der üblichen mit Lüfter bestückten Radeon-9700-Pro-Grafikkarten: Der Grafikchip wird mit 325 MHz, der Grafikspeicher (128 MByte DDR-SDRAM) mit 310 MHz getaktet. An Schnittstellen werden geboten: VGA, DVI-I und S-Video-Out/TV-Out. Wie bei Radeon-Grafikkarten üblich können zwei Displays getrennt angesprochen werden.

Sapphire Radeon 9700 Atlantis Pro Ultimate Edition
Sapphire Radeon 9700 Atlantis Pro Ultimate Edition
Inhalt:
  1. Test: Lautlose Radeon-9700-Pro-Grafikkarte von Sapphire
  2. Test: Lautlose Radeon-9700-Pro-Grafikkarte von Sapphire

Im Betrieb werden Kühlkörper der geräuschlosen "Sapphire Radeon 9700 Atlantis Pro Ultimate Edition" recht schnell heiß. Man kann die Karte zwar berühren, ohne sich zu verbrennen - was bei der Heatpipe selbst nicht der Fall ist -, verspürt aber keinen Drang, sie länger anzufassen. Auch nach über sechs Stunden Dauerbetrieb mit 3DMark 2001 SE und dem neuen 3DMark 03 lief das System stabil. Dies wurde von der Redaktion sowohl bei offenem als auch bei geschlossenem PC-Gehäuse getestet. Da die Hitze des Grafikprozessors und der Speicherbausteine nicht nach außen, sondern ins PC-Gehäuse abgeführt wird, sollte dennoch auf ausreichend Luftzirkulation im Gehäuse geachtet werden. Eine Übertaktung mittels des beigelegten Sapphire-Windows-Tools RedLine sollte nur dann in Erwägung gezogen werden, wenn Gehäuselüfter über die Karte pusten - etwa seitlich in die Tür montierte. Ob die Kühlleistung der Heatpipe auch bei Übertaktung ausreicht, kann man jeweils nur durch Beobachtung der Systemstabilität feststellen; ein Temperatursensor ist nicht in die Karte integriert.

Test: Lautlose Radeon-9700-Pro-Grafikkarte von Sapphire 
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Vicente Villa 15. Mär 2003

Hallo Kann mir Irgendeiner sagen wo man diese Grafikkarte kaufen kann? MFG Vicente Villa

chojin 12. Mär 2003

Du musst wohl deinen Monitor schärfer stellen :) Sehr alt wurde er allerdings dennoch...

franz 12. Mär 2003

Oscar Wilde wurde nur 6 Jahre alt? :-)

Meister Eder 06. Mär 2003

Sehr gut beschrieben. Naja, trotzdem braucht man keinen extra Gehäuselüfter, weil der...

HaHa 06. Mär 2003

Danke für eure Unterstützung, Ich wollte Jon nicht direkt antworten, war mir bei dem Ton...


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