3D Consortium will 3D-Display-Markt ankurbeln
Neben den oben genannten Initiatoren und führenden Mitgliedern des 3D Consortium wohnen diesem noch 65 weitere Unternehmen bei, so dass zum derzeitigen Stand (4 März 2003) insgesamt 70 Unternehmen vertreten sind; darunter neben Hardware- und Software-Herstellern auch Systemintegratoren, Inhalte-Anbieter, Videoproduktionshäuser, Broadcaster, akademische Organisationen und weitere.
Neben der Errichtung eines großen Marktes für 3D-Anwendungen und -Produkte plant das Konsortium eine ausgedehnte Bildungskampagne, um die Entwicklung und Adoption von 3D in Hardware-Bereichen wie der Ein- und Ausgabegeräte-Fertigung sowie Inhalte-Entwicklung zu bewerben.
Im Vergleich zu herkömmlichen 2D-Displays können stereografische bzw. 3D- Displays dank der Vermittlung von räumlicher Tiefe das Verhältnis von Objekten im Raum zueinander realistischer darstellen und darüber hinaus neue Videowelten erzeugen, die einem das Dargestellte deutlich plastischer präsentieren und somit im wahrsten Sinne des Wortes näher bringen können. Abgesehen von Anwendungsgebieten in den Bereichen CAD, Medizin, Ausbildung und Unterhaltung soll die 3D-Darstellung auch Werbung, TV-Übertragung, elektronischen Büchern und anderem zugute kommen.
Innerhalb des 3D Consortium werden sich verschiedene Unterkomitees den verschiedenen zu lösenden Problemen widmen, etwa der Entwicklung von Dateiformaten, Richtlinien und Authoring-Tools zur Schaffung von 3D-Inhalten. Dabei will das Konsortium in Zukunft auch außerhalb Japans aktiv werden, um eine neue Industrie und einen neuen Markt für 3D-Technologien zu schaffen.



