BSA: Uni-Münster verbreitet angeblich Office-Raubkopien

Fehlalarm wegen falsch konfigurierter Software der BSA

Eine harsche E-Mail erhielten Server-Administratoren der Universität Münster am Mittwoch, den 26. Februar 2003, von der Business Software Alliance (BSA). Nach Ansicht der BSA würde die Universität über ihre Server Raubkopien von Microsoft Office verteilen, was sofort zu unterbinden sei. Nur handelte es sich bei den von der BSA verdächtigten Dateien nicht um Microsofts kommerzielle Office-Suite, sondern um Quelltexte für das freie OpenOffice.

Artikel veröffentlicht am ,

Nachdem die verdutzten Administratoren die Vorwürfe der BSA mit Unverständnis zurückwiesen, hat sich die Angelegenheit aber mittlerweile geklärt. Denn das unter GPL stehende OpenOffice darf frei kopiert werden.

Stellenmarkt
  1. Fullstack Software Engineer (m/w/d)
    Fiducia & GAD IT AG, München
  2. IT-Koordinator (m/w/d)
    Landesförderinstitut Mecklenburg-Vorpommern, Schwerin
Detailsuche

Ausgangspunkt für die Drohungen der BSA ist offenbar eine schlecht konfigurierte Software auf Seiten der BSA. Diese erkennt auch OpenOffice-Dateien als Microsoft Office und schlägt Alarm, was gepaart mit einer nicht ausreichenden Überprüfung der Fundmeldung zu besagter Aufforderung an die Server-Administratoren der Universität Münster führte.

Die BSA entschuldigte sich für den Vorfall und kündigte an, ihre Software-Konfiguration zu überarbeiten, um solche Fehlalarme in Zukunft auszuschließen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Powervision Powerray im Test
Diese Drohne geht unter

Ein ferngesteuertes U-Boot mit 4K-Kamera ist nicht mit einem Quadcopter vergleichbar, wie wir in unserem Test festgestellt haben.
Ein Test von Martin Wolf

Powervision Powerray im Test: Diese Drohne geht unter
Artikel
  1. Shotspotter: Polizei soll Erkennungs-KI für Schüsse manipulieren
    Shotspotter
    Polizei soll Erkennungs-KI für Schüsse manipulieren

    Mit Mikrofonen und KI will der Anbieter Shotspotter die Abgabe von Schüssen erkennen. Für Ermittlungen werden die Daten wohl aber verändert.

  2. Onlinehandel: Aukey-Produkte weiterhin bei Amazon erhältlich
    Onlinehandel
    Aukey-Produkte weiterhin bei Amazon erhältlich

    Über Drittanbieter und unter neuem Namen sind Aukey-Produkte immer noch bei Amazon zu finden - teilweise sogar mit Aukey-Schriftzug.

  3. Ransomware: Kaseya will kein Lösegeld für Entschlüsselung bezahlt haben
    Ransomware
    Kaseya will kein Lösegeld für Entschlüsselung bezahlt haben

    Nach Spekulationen betont der IT-Dienstleister Kaseya, nicht mit der Ransomware-Gruppe verhandelt oder für den Generalschlüssel bezahlt zu haben.

M. Renz 03. Mär 2003

Servus, @golem eröffnet doch mal ein parallel forum zu jedem thema, extra für "seichtes...

Krille 03. Mär 2003

JO - könnt Ihr das nicht bei heise austragen!?!?

Der echte... 03. Mär 2003

wuhahaha - ich sag ja immer - Frecel spielen macht blöd :o)

aber 03. Mär 2003

nicht wegen spam, wie gefordert...



Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • Crucial Ballistix 16GB Kit 3200MHz 66,66€ • PCGH-Gaming-PCs stark reduziert (u. a. PC mit RTX 3060 & Ryzen 5 5600X 1.400€) • Samsung 27" Curved FHD 240Hz 239,90€ • OnePlus Nord CE 5G 128GB 299,49€ • Microsoft Flight Simulator Xbox Series X 69,99€ • 3 für 2 Spiele bei MM [Werbung]
    •  /