Abo
  • Services:

GeForceFX ade? ATIs Radeon-9700-Nachfolger ab März 2003

Mainstream-Produkte sollen in 0,13 Mikron gefertigt werden

ATIs Vice President of Engineering, Dave Rolston, hat am 24. Februar 2003 auf einer Goldman-Sachs-Konferenz für Investoren ein paar Informationen über die Nachfolger der Radeon-9500- und Radeon-9700-Grafikprozessoren genannt. In der nahen Zukunft, genauer gesagt schon im März, soll der R350 als Nachfolger der Radeon 9700 (Pro) laut Rolston sein Marktdebüt feiern.

Artikel veröffentlicht am ,

Der R350, der laut Gerüchten den Namen Radeon 9900 tragen soll, wird laut Rolston deutlich schneller sein als der vor sechs Monaten vorgestellte Vorgänger. Zwar nannte Rolston keine Details, betonte aber, dass man in der Leistung mindestens während des Kalenderjahres 2003 die Marktführerschaft innehalten wolle.

Stellenmarkt
  1. diconium digital solutions GmbH, Berlin, Hamburg, Karlsruhe, Stuttgart
  2. Stadtwerke München GmbH, München

Über den Nachfolger der bestehenden Radeon-9500-Produkte, dem RV350, sagte Rolston nur wenig: Die Chips sollen in 0,13 Mikron gefertigt werden, eine Variante der Radeon-9700-Architektur sein, das beste Preis-Leistungs-Verhältnis im Mainstream-Markt bieten und ebenfalls innerhalb von 30 Tagen vorgestellt werden. Zur Leistung erklärte er nur, dass sie "extrem schnell" sei, nannte aber wie beim R350 keine Details. Im Netz kursieren bereits Gerüchte, nach denen der Mainstream-Grafikprozessor RV350 als Radeon 9600 auf den Markt kommen wird.

Für den R350 gilt die Fertigung in 0,13 Mikron also noch nicht. Die Fertigung der 0,13-Mikron-Radeon-9500-Nachfolger übernimmt TSMC. Der Umstieg soll keine Probleme gemacht haben, Rolston erklärte der versammelten Wirtschaftspresse, dass er die Aufregung um den Umstieg auf die neue Prozesstechnologie nicht verstehe. Laut Rolston soll die erwartete Kostenreduktion durch den Umstieg auf die kleinere Strukturgröße erst später eintreten, wenn die noch sehr teuren, speziellen Wafer durch zunehmende 0,13-Mikron-Fertigung günstiger würden.

Für künftige Produktgenerationen arbeitet ATI derzeit mit Intel an einer PCI-Express-Unterstützung. PCI Express soll den AGP-8X-Bus ablösen und deutlich höhere Bandbreiten ermöglichen. Auch 3Dlabs hatte kürzlich angekündigt, in dieser Hinsicht bereits mit Intel zusammenzuarbeiten. Laut ATI ist PCI Express eine wichtige Neuerung für die Industrie, bei der man den richtigen Zeitpunkt für die Verfügbarkeit von Produkten treffen müsse.

In Bezug auf die Geschäftsentwicklung von ATI hieß es, dass man versuche, durch Kostenreduktion und Verbesserung der Margen die eigene Profitabilität zu steigern.

Kommentar:
Falls ATI es schafft, bereits im März neue Chips vorzustellen und zeitnah auszuliefern, dürfte das ein herber Schlag für Nvidia sein. Während ATI bereits im März die Leistung der High-End-Consumer-Produkte mit 0,15-Mikron weiter hochzuschrauben gedenkt und Nvidia vermutlich bei geringeren Taktraten dank besserer Architektur sogar davonzieht, werden die GeForceFX-Grafikkarten erst ab März in ausreichenden Stückzahlen erhältlich sein. Terratec hat beispielsweise erst am 26. Februar 2003 die reguläre Auslieferung angekündigt, wovon im Handel übrigens noch nichts zu sehen ist, während PNY erst ab der ersten Märzwoche liefern will.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 39,99€
  2. (-64%) 17,99€
  3. (-79%) 5,99€
  4. (-58%) 12,49€

wertz31 12. Mär 2003

hallo Matzedin wo bitte hast Du 5 grakas her die noch gar nicht auf dem markt sind? vor...

exoc.de 09. Mär 2003

Mit freundlichen Grüssen wünscht Ihr News & Hardware Magazin (Extremeoverclocking) seb...

NofX 03. Mär 2003

lad dir doch den neuen Detonatortreiber runter. ROFL ;)

NofX 03. Mär 2003

Die Prozessorarchitektur ist ja auch eine ganz andere als die von Intel. Besser...

Matzedin 02. Mär 2003

ich hab schon ne Radeon 9600 genauer gesagt 5 Stück, aber leider alle ohne Treiber das...


Folgen Sie uns
       


Genfer Autosalon 2018 - Bericht

Wir fassen den Genfer Autosalon 2018 im Video zusammen.

Genfer Autosalon 2018 - Bericht Video aufrufen
Datenverkauf bei Kommunen: Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen
Datenverkauf bei Kommunen
Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen

Der Städte- und Gemeindebund hat vorgeschlagen, Kommunen sollten ihre Daten verkaufen. Wie man es auch dreht und wendet: Es bleibt eine schlechte Idee.
Ein IMHO von Michael Peters und Walter Palmetshofer

  1. Gerichtsurteil Kein Recht auf anonyme IFG-Anfrage in Rheinland-Pfalz
  2. CDLA Linux Foundation veröffentlicht Open-Data-Lizenzen
  3. Deutscher Wetterdienst Wetterdaten sind jetzt Open Data

Underworld Ascendant angespielt: Unterirdische Freiheit mit kaputter Klinge
Underworld Ascendant angespielt
Unterirdische Freiheit mit kaputter Klinge

Wir sollen unser Können aus dem bahnbrechenden Ultima Underworld verlernen: Beim Anspielen des Nachfolgers Underworld Ascendant hat Golem.de absichtlich ein kaputtes Schwert bekommen - und trotzdem Spaß.
Von Peter Steinlechner

  1. Otherside Entertainment Underworld Ascendant soll mehr Licht ins Dunkle bringen

Far Cry 5 im Test: Schöne Welt voller Spinner
Far Cry 5 im Test
Schöne Welt voller Spinner

Der Messias von Montana trägt Pornobrille und hat eine Privatarmee - aber nicht mit uns gerechnet: In Far Cry 5 kämpfen wir auf Bergwiesen und in Bauernhöfen gegen seine Anhänger. Das macht dank einiger Serienänderungen zwar Spaß, dennoch verschenkt das Actionspiel von Ubisoft viel Potenzial.
Von Peter Steinlechner

  1. Far Cry 5 Offenbar Denuvo 5 und zwei weitere Schutzsysteme geknackt
  2. Ubisoft Far Cry 5 schafft Serienrekord und Spieler werfen Schaufeln
  3. Ubisoft Far Cry 5 erlaubt Kartenbau mit Fremdinhalten

    •  /