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Canon EOS 10D: 6,3 Megapixel für semiprofessionelle Anwender

EOS-System-Kamera mit zahlreichen technischen Detailverbesserungen. Mit der EOS 10D bringt Canon eine digitale EOS-Systemkamera für semiprofessionelle Anwender und ambitionierte Fotoamateure auf den Markt. Die Nachfolgerin der EOS D60 mit 6,3-Megapixel-CMOS-Sensor wurde in zahlreichen technischen Details verbessert und ergänzt. Das Magnesium-Gehäuse soll für Robustheit im täglichen Einsatz sorgen.
/ Jens Ihlenfeld
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Die neue EOS 10D bietet einen 7-Punkt-Autofokus, eine verkürzte Auslöseverzögerung von rund 80 Millisekunden und eine Serienbildgeschwindigkeit von drei Bildern/Sekunde sowie einen Pufferspeicher für neun Bilder. Während die im Pufferspeicher befindlichen Daten auf das Speichermedium (CompactFlash-Medien Typ I und II, inklusive Microdrive) geschrieben werden, kann weiter fotografiert werden. Die EOS 10D erkennt und akzeptiert Speicherkarten nach dem FAT-16- und FAT-32-Standard für Speichermedien größer als 2 GByte.

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Neu sind auch die Bracketing-Funktion für den Weißabgleich und die gleichzeitige Aufzeichnung in den Formaten JPEG und RAW. Erweiterte Custom-Funktionen, wählbare Farbräume inklusive Adobe RGB und ein Empfindlichkeitsbereich von ISO 100-3200 unterstreichen das semiprofessionelle Profil der EOS 10D. Der optional erhältliche Hochformatgriff BG-ED3 nimmt einen weiteren Akku auf und erweitert das Handling dank zusätzlichem Auslöser, Einstellrad und Belichtungsspeichertaste.

Der CMOS-Sensor liefert 6,3 Megapixel Auflösung und stellt damit Grundlage für digitale Fotos dar, die auch im Format A3 und größer gedruckt werden können. Eine entscheidende Rolle für eine hohe Bildqualität spielt laut Canon der neue DIGIC-Prozessor der EOS 10D. Er erlaubt die simultane Verarbeitung von JPEG- und RAW-Daten. Damit stehen dem Fotografen neben den universell verwendbaren JPEG-Daten die Rohdaten zur Verfügung, die sich mit dem im Softwarepaket enthaltenen Canon FileViewer Utility verlustfrei in TIFF-Daten umwandeln lassen. Dabei können Weißpunkt, Schärfe, Sättigung und andere Parameter unabhängig davon gewählt werden, welche Vorgaben bei der Aufnahme eingestellt waren.

Neu ist auch die Bracketing-Funktion für den Weißabgleich. Dabei liefert die EOS 10D automatisch eine Belichtungsreihe mit verschiedenen Weißabgleicheinstellungen. So hat der Fotograf z.B. bei kritischen Mischlichtverhältnissen mehrere Varianten zur Auswahl.

Zur Bildbeurteilung verfügt die EOS 10D über eine Lupenfunktion. So kann der Fotograf im Wiedergabemodus mit zwei Tasten beliebig zwischen 1,5- und 10facher Vergrößerung zoomen, um Schärfe und Details der hoch aufgelösten Fotos beurteilen zu können. Dank des eingebauten Orientierungssensors werden die Bilder dabei automatisch richtig im Hoch- oder Querformat angezeigt, je nachdem, welches Format der Fotograf bei der Aufnahme gewählt hat.

Die EOS 10D unterstützt als erste Canon-EOS-Digitalkamera die D-SLR-Direct-Print-Funktion. Damit kann er seine Fotos ohne PC direkt auf einem Canon-Fotodrucker ausgeben. Der EXIF-Print-Standard sorgt dafür, dass motivbezogene Aufnahmedaten der EOS 10D beim Drucken automatisch berücksichtigt werden.

Die Kamera verfügt über eine USB-Schnittstelle für die Übertragung der Daten zum PC. Die im Lieferumfang enthaltene Kamerasoftware für Mac und Windows enthält ZoomBrowser EX 4.0 bzw. Image Browser auf MAc, FileViewer Utility zur Umwandlung der RAW-Daten und zur Einstellung der Custom-Funktionen sowie Remote Capture zur Steuerung der Kamera vom PC.

Ab Ende März soll die Kamera für 2.199,- Euro im Handel erhältlich sein.


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