Ulead kündigt deutsches VideoStudio 7 an

Videoschnittlösung mit Echtzeit- Vorschau und -Ausgabe auf externe Geräte

Ulead Systems kündigt mit Ulead VideoStudio 7 die neue Version seiner Videoschnittlösung an. Ulead VideoStudio 7 erscheint mit einigen Neuerungen, wie z. B. Echtzeit-MPEG-Aufzeichnung, Echtzeit-Software-Vorschau, Echtzeit-Ausgabe, Untertützung für Sony MicroMV, Microsoft WMF, WMV, WMA sowie Dual-Monitor Preview.

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Ulead VideoStudio 7 wurde für Intels neue Hyper-Threading-Technologie und AMD-3DNow!-Prozessoren optimiert, teilte der Hersteller mit. Darüber hinaus wurde die Nutzeroberfläche überarbeitet und ein Hilfe-Assistent integriert, der vor allem Einsteigern helfen soll. Die Software-Engine des Ulead VideoStudio 7 erlaubt die Echtzeit-Ausgabe des Videosignals auf einen über Dual-Head/Triple-Head-Grafikkarte angeschlossenen Video-/TV-Monitor oder ein DV-Gerät. Die Vollbildausgabe wird dabei für alle AVI- und MPEG-Formate unterstützt u.a. DV-Typ 1 und -Typ 2.

Die Echtzeit-Arbeitsweise in Ulead Videostudio 7 ist softwarebasierend, d.h. bis auf eine OHCI-Karte (IEEE 1394 Firewire) als Schnittstelle zur Übertragung der digitalen Videodaten ist keine weitere mitunter sehr teure Hardware erforderlich. Mit der Echtzeit-MPEG-Aufnahme können MPEG-1-(VCD-), SVCD- und DVD-kompatible MPEG-2-Dateien direkt auf die Festplatte via DV-, analogem Camcorder sowie TV-Tuner-Card aufgenommen werden. Bei einem Pentium-4-Prozessor ab 1,4 GHz sollen die Videoprojekte ohne zu rendern direkt als Vorschau in Echtzeit wiedergegeben werden können. Die Echtzeit-Ausgabe ist auf DV-Camcorder, analoge Camcorder, TV sowie Videorecorder möglich und gilt z.B. auch für den Export von AVI-Dateien.

Ulead VideoStudio 7 umgeht beim Aufnehmen der Videos die bei Windows 98 SE mit der Fat-32-Dateistruktur gesetzte 4-GB-Dateigrößenbeschränkung und erlaubt eine nahtlose Aufzeichnung auch längerer Filme. Die Szenenerkennung soll das Aufsplitten von digitalem und analogem Videomaterial in Szenen erleichtern. Während der Aufnahme auf die Festplatte ist optional die Szenenerkennung für digitale Videos per Timecode und für analoge Videos im Nachhinein anhand optischer Szenenerkennung (bildbasierte Helligkeitsunterschiede) möglich.

Kontrast-, Farbbalance- und Helligkeitsunterschiede können im Videofiltermodul individuell verbessert und angepasst werden. Insgesamt 35 Videofilter und 115 Übergangseffekte stehen zur Verfügung. Neben der Möglichkeit der Nachvertonung kann nun die Audio- und Videospur per Mausklick getrennt werden. Effekte wie Geschwindigkeitsanpassungen wie Zeitlupe und Zeitraffer erlauben, die Geschwindigkeit von Videoszenen bis auf 10 Prozent herunter- und bis zu 1000 Prozent heraufzuregeln. Mit der Multi-Cut-Funktion sollen Videos zeitsparender extrahiert werden können, um Werbeblöcke herauszuschneiden oder Höhepunkte zu selektieren, die automatisch in die Bearbeitungsspuren übernommen werden.

Der Texteditor wurde überarbeitet und bietet nun weitere Möglichkeiten für Schriftstile und Bewegungsoptionen mit festen sowie selbst definierbaren Vorlagen. Mit der Timeline-Übersicht können größere Projekte auf der Timeline per Mausklick so angepasst werden, dass der Anwender einen kompletten Überblick über das gesamte Projekt erhält.

Der Videoschnittsoftware wird COOL 3D 3.0 SE beigelegt, mit dem man 3D-Titel- und Grafikanimationen in Verbindung mit Ulead VideoStudio 7 erzeugen kann.

Im Ulead VideoStudio 7 sind zudem Funktionen für die Produktion von VCDs, SVCDs und DVDs enthalten. Direkt aus der Timeline werden die fertigen Projekte in das VideoStudio-DVD-Modul eingebunden. Vorgefertigte Menüschablonen sollen die Bearbeitung erleichtern und können individuell angepasst werden. Über das Hauptmenü können die Kapitel ebenso auf Untermenüs verweisen bzw. in Kapitel-Szenen aufgesplittet werden. Ebenso erweitert wurde die Formatunterstützung. Ulead VideoStudio 7 unterstützt die Aufnahme und Enkodierung von DV-Type-1- und Type-2-Videodateien. Des Weiteren ist Aufnahme, Bearbeitung und Konvertierung des Sony-MICROMV-Formates zu DVD-MPEG-2-Dateien möglich. Auch das neue Windows-Media-9-Format wird bei Aufnahme, Bearbeitung und Ausgabe unterstützt.

Die Software soll zum Preis von 79,95 Euro für Windows 98 SE, ME, 2000 und XP in deutscher Version ab Ende März 2003 im Handel erhältlich sein. Anwender von VideoStudio-Vorversionen sowie von mit Hardware gebundelten OEM-Versionen erhalten die Möglichkeit eines Upgrades für 49,95 Euro. Upgradeberechtigt sind dabei alle Nutzer von Ulead VideoStudio ab Version 5.

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