Abo
  • Services:
Anzeige

Sicherheitslecks im Internet Explorer bedeuten hohes Risiko

Über 30 gefährliche Sicherheitslecks im Internet Explorer im Jahr 2002 entdeckt

Der halbjährlich erscheinende Internet Security Threat Report von Symantec, einem Anbieter von Sicherheitslösungen für den IT-Bereich, berichtet über eine deutliche Zunahme und eine höhere Gefährdung der entdeckten Sicherheitslöcher in Microsofts Web-Browser Internet Explorer im vergangenen Jahr. Besonders die explosionsartige Verbreitung einiger Internet-Würmer wurde so erst möglich.

Anzeige

So bemerkt der Internet Security Threat Report von Symantec, dass allein im Jahr 2002 Forscher 59 neue Sicherheitslöcher in Microsofts Internet Explorer entdeckten, wovon allein 31 davon einen hohen Gefährdungsgrad aufweisen. Das bedeutet, dass im Durchschnitt mehr als einmal in der Woche eine Sicherheitslücke im Browser entdeckt wurde und durchschnittlich alle 14 Tage mindestens ein gefährliches Sicherheitsleck bekannt wurde. "Berücksichtigt man die große Verbreitung des Browsers, so stellt diese Entwicklung ein beachtliches Risiko für die Internetgemeinde dar", heißt es weiter in dem Bericht.

Wie Symantec feststellte, mangelt es in vielen Unternehmen an der zügigen Einspielung entsprechender Sicherheits-Updates, so dass diese Sicherheitslecks auch lange nach Bereitstellung entsprechender Patches erfolgreich von Angreifern ausgenutzt werden können. Zum Teil dauert es mehrere Monate, bis eine durch einen bereitgestellten Patch bekannt gewordene Sicherheitslücke von Angreifern ausgenutzt wird. Da Patches dann häufig nicht installiert werden, können Angreifer so auf recht einfachen Wegen zum Erfolg gelangen.

Dies dokumentierten auch die Wurm-Angriffe der vergangenen Jahre durch Klez, Nimda, Yaha und Konsorten, die allesamt eine längst geschlossen geglaubte Sicherheitslücke im Internet Explorer ausnutzten und sich daher rasend schnell verbreiten konnten. Im Jahr 2002 wurden 1.200 neue Viren und Würmer speziell für die Windows-Plattform entdeckt, wobei der Spitzenreiter in der Verbreitung auch im vierten Quartal 2002 mit deutlichem Abstand der erstmals im April 2002 aufgetauchte Wurm Klez.H war, der sich vor allem wegen des Sicherheitslecks im Internet Explorer so stark verbreiten konnte.

Symantec empfiehlt besonders Unternehmen und Behörden, Berichte über Sicherheitslücken von Web-Clients genau zu beobachten und dabei ein besonderes Augenmerk auf Microsofts Internet Explorer zu richten. Denn neben der Häufung der Sicherheitslecks in dem Browser beunruhigt vor allem die Schwere der dadurch ausführbaren Angriffe. Denn die Sicherheitslöcher von Web-Clients werden nach Beobachtung von Symantec von Angreifern häufiger ausgenutzt als das bei anderen Applikationen der Fall ist. Als besonders besorgniserregend stuft der Bericht die Sicherheitslöcher im Internet Explorer ein, die eine Umgehung des Zonen-Modells in Microsofts Browser ermöglichen, um so beliebigen Programmcode auszuführen.

Der Internet Security Threat Report fasst Ergebnisse umfangreicher Analysen im Internet von mehr als 30 TByte an Daten zusammen, die Symantec über die weltweit aktiven Security Operations Centers (SOCs) gesammelt hat.

Wie Sophos, ein Anbieter für Anti-Viren-Lösungen im Unternehmensbereich, in einer aktuellen Befragung herausfand, aktualisieren viele Unternehmen eingesetzte Virenscanner zu selten. Eine weltweite Befragung von mehr als 4.500 System-Administratoren in zahlreichen Unternehmen ergab, dass 42 Prozent der kleinen bis mittelständischen Unternehmen Anti-Viren-Software nur einmal pro Woche oder sogar seltener aktualisieren. Nur 29 Prozent der befragten Großunternehmen führen regelmäßig Anti-Viren-Updates durch. Sophos weist darauf hin, dass sich aktuelle Internet-Würmer meist innerhalb weniger Stunden oder Tage rasend schnell über den Internet-Erdball verbreiten und häufig eine hohe Gefahr für Unternehmens-Netzwerke darstellen.


eye home zur Startseite
MARO 28. Feb 2003

Hola Raúl: ¡Hábrase visto! La primera vez leyendo tu pseudónimo (Raúl sin ropa) pensé que...

georg 28. Feb 2003

Korrekt. Daher fände ich's am besten wenn alle Browser den W3C-Standard korrekt...

Raulsinropa 28. Feb 2003

Ist doch mein reden, man hat den ganzen Tag was gemacht aber nichts ist fertig...

MARO 28. Feb 2003

@raulsinropa Ich habe nichts gegen Dich persönlich, vieleicht war es nur mal wieder ein...

MARO 28. Feb 2003

@bazik Du bist aber ein Schlaumeier! Bringe ich mal ein Beispiel ... dann kommen gleich...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. über Gfeller Consulting & Partner AG, Region Schaffhausen (Schweiz)
  2. ORBIT Gesellschaft für Applikations- und Informationssysteme mbH, Bonn
  3. Bundesinstitut für Risikobewertung, Berlin
  4. ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH, Fürstenfeldbruck


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 59,99€/69,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. 18,99€
  3. 15,99€

Folgen Sie uns
       

  1. Komplett-PC

    In Nvidias Battleboxen steckt AMDs Ryzen

  2. Internet

    Cloudflare macht IPv6 parallel zu IPv4 jetzt Pflicht

  3. Square Enix

    Neustart für das Final Fantasy 7 Remake

  4. Agesa 1006

    Ryzen unterstützt DDR4-4000

  5. Telekom Austria

    Nokia erreicht 850 MBit/s im LTE-Netz

  6. Star Trek Bridge Crew im Test

    Festgetackert im Holodeck

  7. Quantenalgorithmen

    "Morgen könnte ein Physiker die Quantenmechanik widerlegen"

  8. Astra

    ZDF bleibt bis zum Jahr 2020 per Satellit in SD verfügbar

  9. Kubic

    Opensuse startet Projekt für Container-Plattform

  10. Frühstart

    Kabelnetzbetreiber findet keine Modems für Docsis 3.1



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Razer Core im Test: Grafikbox + Ultrabook = Gaming-System
Razer Core im Test
Grafikbox + Ultrabook = Gaming-System
  1. Gaming-Notebook Razer will das Blade per GTX 1070 aufrüsten
  2. Razer Lancehead Symmetrische 16.000-dpi-Maus läuft ohne Cloud-Zwang
  3. 17,3-Zoll-Notebook Razer aktualisiert das Blade Pro mit THX-Zertifizierung

Matebook X und E im Hands on: Huawei kann auch Notebooks
Matebook X und E im Hands on
Huawei kann auch Notebooks
  1. Matebook X Huawei stellt erstes Notebook vor
  2. Trotz eigener Geräte Huawei-Chef sieht keinen Sinn in Smartwatches
  3. Huawei Matebook Erste Infos zu kommenden Huawei-Notebooks aufgetaucht

Debatte nach Wanna Cry: Sicherheitslücken veröffentlichen oder zurückhacken?
Debatte nach Wanna Cry
Sicherheitslücken veröffentlichen oder zurückhacken?
  1. Android-Apps Rechtemissbrauch ermöglicht unsichtbare Tastaturmitschnitte
  2. Sicherheitslücke Fehlerhaft konfiguriertes Git-Verzeichnis bei Redcoon
  3. Hotelketten Buchungssystem Sabre kompromittiert Zahlungsdaten

  1. Re: Hauptsache die deutschen Hersteller planen was...

    Don_Danone | 19:11

  2. 100% Pragmatismus - würde woanders auch gut stehen...

    JouMxyzptlk | 19:06

  3. Re: Als Trekkie rollen sich mir da...

    ArcherV | 19:00

  4. Re: Überhaupt nicht erstrebenswert

    picaschaf | 19:00

  5. Re: Warp-Korridor

    ArcherV | 18:58


  1. 18:08

  2. 17:37

  3. 16:55

  4. 16:46

  5. 16:06

  6. 16:00

  7. 14:21

  8. 13:56


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel