Sony setzt auf Butterfly-Grid für Online-Spiele
Das Butterfly Grid für PlayStation 2 soll in der nächsten Woche auf der jährlichen Game Developer's Conference (GDC) in San Jose vorgstellt werden. Entwickler haben dann die Möglichkeit, ihre Online-Spiele direkt auf dem Grid zu testen, was sicherstellen soll, dass die Online-Spiele immer verfügbar sind und auch unter hoher Last eine ausreichende Performance bieten.
Registrierte Entwickler erhalten ein Software Development Kit samt Beispiel-Spielen, Client-Bibliotheken, Server-Software, Dokumentation und technischem Support. Registrierungen sind unter www.butterfly.net(öffnet im neuen Fenster) möglich.
Das Butterfly Grid nutzt dabei die Möglichkeiten der Open Grid Services Architecture (OGSA). Es läuft auf 14 Rechnern mit Dual-Xeon-Prozessoren und steuert automatisch die Verteilung der Last. Sollten zu viele Spiele mit einem einzelnen Server verbunden sein, sorgt das Grid dafür, dass nicht ausgelastete Rechner hinzugeschaltet und die Nutzer auf die neuen Systeme übertragen werden.
Sind bei herkömmlichen Online-Spielen Spieler auf unterschiedliche, voneinander getrennte Server verteilt, soll es mit dem Butterfly-Grid möglich sein, Millionen Spieler auf unterschiedlichen Server-Systemen zu verbinden. Zudem werden die Ausfallzeiten verringert, da, auch wenn Patches oder neue Versionen installiert werden müssen, nicht das ganze Grid heruntergefahren werden muss. Zudem lassen sich so neue Server dem Grind zufügen oder alte herausnehmen, ohne dass es zu Beeinträchtigungen für die Spieler kommt.
Dank seiner OGSA-konformen, XML-basierten Spiele-Konfigurations-Spezifikation soll es Service Providern möglich sein, sowohl dedizierte Spiele-Services als auch ganze Netzwerke, einschließlich eines Single-Sign-On für verschiedene Spiele, anzubieten.
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