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Mehr Sicherheit durch neue Software für DNS-Root-Server

Diversifizierung soll Sicherheit erhöhen. Seit dem 19. Februar läuft k.root-servers.net, einer der DNS-Root-Server, unter "nsd" statt wie bisher unter BIND. Mit der Umstellung auf die von NLnet Labs entwickelte Software will man von der bislang einheitlichen, nur auf BIND basierenden Struktur der DNS-Root-Server wegkommen.
/ Jens Ihlenfeld
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So will man durch eine Diversifizierung den Gefahren, die eine einheitliche Softwarelandschaft dieses neuralgischen Punktes mit sich bringt, vorbeugen. Die nsd-Software wurde von Grund auf neu als "Authoritative Name Server" entwickelt. Ihr Design habe mit der bislang und auf den anderen Root-Servern verwendeten Software BIND nichts gemein.

Darüber hinaus soll nsd eine signifikant bessere Leistung für k.root-servers.net bieten.

Entwickelt wurde die Software von NLnet Labs(öffnet im neuen Fenster) im Auftrag und enger Kooperation mit RIPE NCC. Sie steht unter einer Open-Source-Lizenz und kann auf den Seiten von NLnet Labs heruntergeladen werden.


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