Abo
  • Services:

Linus Torvalds wettert gegen Itanium

Linux-Erfinder kritisiert Intels 64-Bit-Architektur

Linux-Erfinder Linus Torvalds macht keinen Hehl daraus, dass er AMDs x86-64-Architektur (Athlon64, Opteron) gegenüber Intels IA-64-Architektur (Itanium, Itanium2) vorzieht. In einer Diskussion auf der Linux-Kernel-Mailingliste fand er einmal mehr harsche Worte für Intels 64-Bit-Prozessor.

Artikel veröffentlicht am ,

Intel habe mit IA64 all die Fehler gemacht, die auch alle anderen gemacht hätten und zudem all die guten Dinge der x86-Architektur über Bord geworfen, "da die Leute dachten, diese Dinge sind hässlich", so Torvalds. "Sie sind nicht hässlich, sie sind die 'liebenswerten Eigenarten', die dafür sorgen, dass er so gut läuft." Schaue man aus dem richtigen Blickwinkel, werde man sehen, dass vieles, was schäbig anmutet, exakt dafür sorgt, dass x86 so gut funktioniert.

Stellenmarkt
  1. WorldSync GmbH, Köln
  2. Software AG, verschiedene Standorte

Zwar sieht Torvalds in einigen Bereichen Vorteile für Itanium-Chips gegenüber dem Pentium 4, doch liege dies nur daran, dass Intel keine 64-Bit-Version des Pentium-4 auf den Markt bringe. "Intel weigert sich, eine 64-Bit-Version zu machen (da sie wissen, dass dies den Tod von IA-64 bedeuten würde)."

Einen großen Nachteil der IA-64-Architektur sieht Torvalds in den größeren Binaries, im Vergleich zu x86-Prozessoren. Dies sei schon bei den Alpha-Prozessoren schmerzhaft gewesen, bei IA-64 sei es aber schlimmer. Um die Nachteile der größeren Binaries auszugleichen, benötige man schnellere Festplatten, nur um nicht das Gefühl zu haben, ein normaler Standard-PC sei schneller.

"Code-Größe zählt. Preis zählt. Die reale Welt zählt. Und IA-64 fällt, was das angeht, letztendlich auf die Schnauze", so Linus Torvalds.

Bereits Mitte letzten Jahres hatte Linus Torvalds seine Hoffnung geäußert, Intel würde mit auf AMDs x86-64-Zug aufspringen und die Architektur zu seiner Standard-Plattform machen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 219,00€
  2. 19,99€
  3. (u. a. 1 TB 57,99€, 2 TB 76,99€)
  4. 333,00€ (Bestpreis!)

Georg 02. Mär 2003

Nein, im Artikel wird auf Alpha mit 64bit bezug genommen, hier auf alpha mit 32 bit... :-)

KAMiKAZOW 26. Feb 2003

Sagt das nicht aus, dass Code-Größe nicht so wichtig ist? Immerhin steht doch im...

Chris 26. Feb 2003

Der Artikel könnte jener sein: http://groups.google.de/groups?hl=de&lr=&ie=UTF-8&oe=UTF...

ActionNews 26. Feb 2003

Hmm....ich verwende Linux als Desktopsystem und nicht als Server! Außerdem sind Grafische...

ActionNews 26. Feb 2003

Im Gegenteil ich finde Linux hat einige Vorteile! Ich weiß gar nicht warum Windows immer...


Folgen Sie uns
       


Energizer Power Max P18K Pop - Hands on (MWC 2019)

Ein Smartphone wie ein Ziegelstein: das Energizer Power Max P18K Pop hat einen 18.000 mAh starken Akku.

Energizer Power Max P18K Pop - Hands on (MWC 2019) Video aufrufen
Microsoft: Die ganz normale, lautlose Cloud-Apokalypse
Microsoft
Die ganz normale, lautlose Cloud-Apokalypse

Wenn Cloud-Dienste ausfallen, ist oft nur ein Server kaputt. Wenn aber Googles Safe-Browsing-Systeme den Zugriff auf die deutsche Microsoft Cloud komplett blockieren, liegt noch viel mehr im Argen - und das lässt für die Zukunft nichts Gutes erwarten.
Von Sebastian Grüner

  1. Services Gemeinsames Accenture Microsoft Business arbeitet bereits
  2. Business Accenture und Microsoft gründen gemeinsame Service-Sparte
  3. AWS, Azure, Alibaba, IBM Cloud Wo die Cloud hilft - und wo nicht

Verschlüsselung: Die meisten Nutzer brauchen kein VPN
Verschlüsselung
Die meisten Nutzer brauchen kein VPN

VPN-Anbieter werben aggressiv und preisen ihre Produkte als Allheilmittel in Sachen Sicherheit an. Doch im modernen Internet nützen sie wenig und bringen oft sogar Gefahren mit sich.
Eine Analyse von Hanno Böck

  1. Wintun Wireguard-Entwickler bauen freien TUN-Treiber für Windows
  2. Security Wireguard-VPN für MacOS erschienen
  3. Security Wireguard-VPN für iOS verfügbar

Stadia ausprobiert: Um die Grafikoptionen kümmert sich Google
Stadia ausprobiert
Um die Grafikoptionen kümmert sich Google

GDC 2019 Beim Ausprobieren und im Gespräch mit Entwicklern wird immer klarer: Stadia von Google ist als eigenständige Plattform zu verstehen und nicht als simpler Streamingdienst. Momentan kommt für das Bild noch der Codec VP9 zum Einsatz.
Von Peter Steinlechner


      •  /