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Spiele-Entwickler i3D ist insolvent

Erneut muss deutsches Entwicklungsstudio dicht machen. Die Krise unter deutschen Spiele-Entwicklern reißt nicht ab, mit der i3D Software AG musste nun das nächste Team Insolvenz anmelden. I3D war unter anderem für das von Data Becker veröffentlichte Strategiespiel Highland Warriors und die Simulation Rotlicht Tycoon verantwortlich.
/ Thorsten Wiesner
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Die Insolvenz wurde am 16.1.2003 beim zuständigen Amtsgericht in Kassel angemeldet. Nach Aussage des vorläufigen Insolvenzverwalters Burghardt ist eine Fortführung des Geschäftsbetriebes mehr als unwahrscheinlich.

Vorstand Martin Hoffesommer kommentiert die Situation seines Unternehmens: "Wir bedauern sehr diesen Schritt gehen zu müssen, aber nach dem Ausbleiben von Folgeaufträgen und der Beendigung des Engagements von Data Becker in Sachen 'Highland Warriors 2' auf Grund schlechter Verkaufszahlen blieb uns keine andere Wahl mehr. Ich hoffe nun nur noch, dass unsere ehemaligen hochqualifizierten Arbeitnehmer schnell einen guten neuen Arbeitsplatz finden."

Die i3D Software AG wurde 1991 als GbR gegründet, 1997 in die Soft Enterprises GmbH umgewandelt und 2002 schließlich mit der i3D Software AG verschmolzen. Zu Spitzenzeiten in 2002 waren über 30 Mitarbeiter tätig. In zwölf Jahren wurden insgesamt mehr als 30 Projekte realisiert.


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