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Studie: Kontakt unerwünscht? Firmen und E-Mail-Anfragen

63 Prozent deutscher Unternehmen sollen nicht auf E-Mail-Anfragen antworten

Laut einer studentischen Seminar-Studie von der Ruhr-Universität Bochum antworten 63 Prozent deutscher Unternehmen nicht auf E-Mail-Anfragen. "Es sieht so aus, als hätten die Unternehmen kein Interesse an einer Kommunikation mit ihren Zielgruppen per E-Mail", fasst Seminarleiter Arne Westermann von der Uni Bochum die Ergebnisse der Studierenden zusammen.

Artikel veröffentlicht am ,

Vier Studenten haben im Rahmen der Studie die DAX-100- und die 100 umsatzstärksten Nemax-All-Share-Unternehmen mit einfachen Fragen kontaktiert. Sie gaben sich als Jobinteressenten, Privatkunden, freie Journalisten oder Kleinanleger aus - also alles Personen, die für die Unternehmen von existenzieller Bedeutung sind. "Dass durchschnittlich 63, in der Spitze gar 66 Prozent der Unternehmen Basisinformationen über ihr Haus verweigern, zeigt, dass sie offensichtlich ihre Hausaufgaben vergessen, während sie über die schlechte Wirtschaftslage klagen", so Westermann.

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Der Kommunikationswissenschaftler untersucht derzeit in seiner Dissertation die Unternehmenskommunikation via Internet. Zugleich ist er als Berater bei einer Beratungsfirma in Düsseldorf tätig. Er sieht die Defizite nicht allein in der mangelnden Antwort-Rate. Auch die Unternehmen, die auf Fragen antworteten, sollen sich damit häufig kein Ruhmesblatt ausstellen: "Wir waren überrascht, als wir feststellten, dass die Antworten teilweise zu spät kamen, unvollständig oder gar unfreundlich waren", sagt Westermann. Zudem habe es von keinem Unternehmen eine zweite Antwort auf eine Folge-Mail seitens der Studierenden gegeben.

Michael S. Zerban, einer der beteiligten Studenten und zugleich Inhaber einer Düsseldorfer PR-Agentur, schließt aus den Ergebnissen: "Die Kommunikationsstrukturen der Unternehmen bleiben auf der Strecke. Das ist gerade in Zeiten wirtschaftlicher Rezession mehr als bedenklich, werden hier doch wichtige Chancen vergeben."

Die Seminararbeit kann für 25,- Euro Schutzgebühr bei Arne Westermann, Institut für Medienwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum (vormals Sektion für Publizistik und Kommunikation), Fakultät für Philologie, GA 2/142, angefordert werden. Zur Wahl stehen Telefon +49 (0)234 32-24764, Mobiltelefon +49 (0)173 2810492, Fax (0)234 32-14241 oder die E-Mail-Adresse arne.westermann@rub.de.



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Georg 03. Mär 2003

Dem kann ich auch nur beipflichten. Ich bin ins Ausland und habe ihnen als Grund für die...

Der Alex 26. Feb 2003

Hi, gerade hab ich ne Radiowerbung von ZAPF Umzüge gehört... Fragen zum Umzug? ZAPF...

Rayk Schroeder 25. Feb 2003

na schönen dank auch! das erklärt einiges, warum man auf initiativbewerbungen selten...

T.P. 25. Feb 2003

Hat leider nix mit Profilneurosen oder Ähnlichem zu tun. Die Umfrage wurde soweit ich...

doc_joc 25. Feb 2003

Süß, einfach süß! Jede Nachricht ist es wert, verbreitet zu werden! Sei es nun ein...


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