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Sicherheitslücke in SSL-Bibliotheken

Neue Version und Patch bereits erhältlich

Die freie SSL-Implementierung OpenSSL enthält eine Sicherheitslücke, die es Angreifern ermöglicht, Usernamen und Passwörter auszuspionieren. Sowohl Patches als auch neue Versionen von OpenSSL, die das Problem beheben, sind bereits erschienen.

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Entdeckt wurde das Problem von Brice Canvel (EPFL), Alain Hiltgen (UBS), Serge Vaudenay (EPFL) und Martin Vuagnoux (EPFL, Ilion), das über eine "Zeit-basierte Attacke" ausgenutzt werden kann. Schuld ist das Verhalten der SSL/TLS-Implementierung bei gefälschten Paketen. Zwar werden solche Pakete abgelehnt, aber ein Angreifer könnte durch Überwachung des zeitlichen Antwortverhaltens Rückschlüsse auf zwei unterschiedliche Fehlermeldungen ziehen.

Die neuen OpenSSL-Implementierungen OpenSSL 0.9.6i und 0.9.7a beheben das Problem und können unter www.openssl.org heruntergeladen werden. Allerdings könnte die Problematik auch in anderen SSL/TLS-Implementierungen auftauchen, die mitunter direkt in E-Banking oder E-Commerce-Applikationen integriert sind, so dass ein einfacher Austausch der SSL-Bibliotheken nicht hilft.


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Uwe 21. Feb 2003

Betrifft das auch Mozilla oder ander Implementierungen in der OpenSource Szene?



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