Digitalkameras Fujifilm FinePix F410 und F700 vorgestellt

Der Zusatz HR steht dabei für "High Resolution", während der Zusatz SR für "Sensivity Range", also für hohe Empfindlichkeit bei wesentlich erweitertem Dynamikumfang steht. Im Vergleich zur Vorgängergeneration bietet der SR-Chip einen vierfach erweiterten Dynamikumfang in der Bildwiedergabe. Möglich wird dies, indem 3,1 Millionen besonders lichtempfindlicher und größerer S-Pixel für die dunklen Bildteile verantwortlich sind und zusätzliche 3,1 Millionen kleinerer Pixel für die hellen Bildteile. Der HR-Chip in der F410 beinhaltet 3,1 Millionen effektive Pixel und kann mit der Auflösung 2.816 x 2.120 eine Bilddatei von 6,0 Millionen Bildpunkten erzeugen.
Die FinePix F410 ist mit einem xD-Picture-Card-Slot ausgerüstet und hat ein 3fach optisches Zoom. Neu ist der F-Button, mit dem sich per Knopfdruck die wichtigsten Kameraeinstellungen vornehmen lassen. Neben den Einstellungen für den Weißabgleich lassen sich so auch die Bildgröße und Farbwiedergabe ändern. Per USB werden die aufgenommenen Bilder dann auf den Computer übertragen – optional auch mit einer Docking-Station. Sie wird ansonsten für die Webcam-Funktion benötigt und ermöglicht zudem das Aufladen des NP-60-Lithium-Ionen-Akkus. Eine 16-MB-xD-Picture-Card wird mitgeliefert.
Die FinePix F700 erscheint im Metallgehäuse, dessen Querformat an eine normale Sucherkamera erinnert. Die effektiv 6,2 Millionen Pixel (3,1 Millionen S-Pixel plus 3,1 Millionen R-Pixel) zeichnen Bilder von insgesamt 2.832 x 2.128 (6,03 Millionen) Pixeln auf. Die Kamera bietet neben einem kontinuierlichen Autofokus und einer Vielzahl an manuellen Einstellmöglichkeiten auch eine Video-Funktion.
Im Lieferumfang enthalten ist eine Docking-Station, welche die Stromversorgung regelt und den USB-Bildtransfer zum PC erlaubt. Der Anschluss an ein TV-Gerät ist hierüber ebenfalls möglich.
Die Kamera ist 1,2 Sekunden nach dem Einschalten startklar und soll ebenfalls ab Mai 2003 verfügbar sein, ein Preis wurde noch nicht bekannt gegeben.



