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Neues Phoenix-BIOS erlaubt geschützte Festplattenbereiche

Höhere Zuverlässigkeit, Sicherheit und einfachere Handhabung angestrebt

Der PC-BIOS-Anbieter Phoenix Technologies will Herstellern von Mainboards, PCs oder anderer elektronischer Geräte mit dem neuen "Core Managed Environment" (cME) eine Software anbieten, die eine Integration von Software und Diensten direkt in die Firmware oder in geschützte Bereiche der Festplatte erlaubt. Damit sollen Nutzer auch nach Systemausfällen weiterhin auf Self-Healing- und Diagnose-Funktionen, das Internet und für den Neustart notwendige Recovery-Tools zugreifen können.

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Die Phoenix-cME-Lösung setzt sich aus unterschiedlichen auf Standards basierenden Technologien und Anwendungen zusammen, die sich direkt in Personal Computer und andere elektronische Geräte integrieren lassen. CME stellt eine eigene Umgebung dar, die unabhängig von dem jeweilig installierten Betriebssystem oder den von den Anwendern durchgeführten Transaktionen arbeitet.

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Albert E. Sisto, Chairman, President und CEO von Phoenix, betont, dass man eng mit Partnern zusammenarbeite, um die Integration von Phoenix cME in Computer und weitere elektronische Geräte voranzutreiben. Hersteller sollen dabei durch verringerte Kosten beim Kunden-Support profitieren, zudem sollen sie unabhängig von der Hardware-Plattform die unterschiedlichsten Produkte vermarkten und ihr Angebotsspektrum um neue Lösungen erweitern können.

Dabei soll Phoenix cME nicht nur in Desktop-PCs, sondern auch in Server-Umgebungen die Einrichtung und die Verwaltung einer sicheren "Host Protected Area" (HPA), einem abgeschotteten Bereich auf der Festplatte, ermöglichen. Hier lassen sich Anwendungen, die für die Nutzung unter Phoenix cME zertifiziert sind - zum Beispiel die Phoenix-FirstWare-Produktfamilie - abspeichern. Die unter diesem Namen zusammengefassten Software-Lösungen stellen Diagnose-Funktionen bereit und ermöglichen laut Phoenix die Wiederherstellung des ursprünglichen Arbeitszustandes eines Rechners auch im Falle von Ausfällen des eigentlichen Betriebssystems. Phoenix cME soll damit die derzeit sicherste am Markt bekannte HBA zur Verfügung stellen und Software-Entwicklern erstmals die Möglichkeit bieten, eigene Anwendungen für die Speicherung in dieser sicheren Umgebung zu schreiben.

Mit der Integration von Phoenix cME in Information Appliances und Consumer-Produkte wie Set-Top-Boxen oder Handhelds soll auch für diese Geräte eine sichere Umgebung für den Abruf von Internet-Inhalten zur Verfügung stehen. Wie auch beim Einsatz in PCs erfolgt hier die Integration wichtiger Anwendungen direkt in die Firmware, so dass sich zusätzliche Dienste bereitstellen lassen. Phoenix bietet bereits entsprechende FirstView-Connect-Anwendungen, zu denen etwa ein Internet-Browser und ein E-Mail-Programm zählen.

Phoenix cME wird derzeit in vier Varianten für die spezifischen Anforderungen verschiedener Hardware-Plattformen angeboten: Es gibt eine "Phoenix cME PC Edition" für Desktop-PCs, eine "Phoenix cME Server Edition" für PC-Server, eine "Phoenix cME Information Appliance Edition" für Information Appliances wie etwa Web-Tabletts und eine "Phoenix cME Embedded Edition" etwa für Unterhaltungs-Elektronik. Im Lieferumfang sind jeweils plattformspezifische Softwareanwendungen, BIOS, Tools und APIs enthalten. Kunden von Phoenix, einschließlich OEMs, ODMs und Systemhersteller, können selbst bestimmen, welche Technik und Anwendungen im cME installiert sein sollen und wie viel Speicherplatz der Umgebung eingeräumt wird.



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wrtlbrmft 20. Feb 2003

und der 0900dialer ist auch schon drin !?

ich 20. Feb 2003

sorry, der dumme firewall war schuld *g*

ich 20. Feb 2003

spätestens mit tcpa kommen die gepatchten bios-versionen die diesen humbug abschalten...

ich 20. Feb 2003

wozu der terz... spätestens mit tcpa kommen die gepatchten bios-versionen die diesen...

Blurb 20. Feb 2003

Aaaah, was ne tolle Idee. Ich glaube, die Jungs bei Phoenix essen viel Obst.


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