Abo
  • Services:

WLAN-Hotspots in Europa am teuersten

Große Preisdifferenzen zwischen Asien, USA und Europa

Die Londoner Beratungsfirma BroadGroup hat ermittelt, dass die Nutzungsgebühren für öffentliche Wireless-LAN-Zugänge in Asien, den USA und Europa deutliche Differenzen aufweisen. Verglichen wurden über 130 Gebührenmodelle von 50 WLAN-Anbietern in 21 Ländern.

Artikel veröffentlicht am ,

Laut der Untersuchung ist die Nutzungsgebühr direkt verbunden mit dem Langzeiterfolg in dem entstehenden Markt für öffentliche WLAN-Zugriffspunkte, auch Hotspots genannt. Dabei zeige sich gleichzeitig die strategische Orientierung des Anbieters auf mobile, ortsbezogene (z.B. in Hotels, Gaststätten) oder stationäre (regulärer Internet-Zugang) Kunden.

Stellenmarkt
  1. Lidl Digital, Heilbronn
  2. MediaNet GmbH Netzwerk- und Applikations-Service, Freiburg

Obwohl Deutschland, Österreich und die nordischen Länder am weitesten in der Verbreitung von Hotspots sein sollen, sollen sich laut BroadGroup in Gesamt-Europa nur 12 Prozent aller weltweiten Hotspots finden. Korea soll dabei mit Europa gleichauf liegen. Wie viel auf USA und andere asiatische Regionen fallen, gab BroadGroup in der entsprechenden Pressemitteilung nicht an.

Bei den Preisen soll Europa die teuerste Region für öffentlich zugängliche WLANs sein. Bei den Anbietern mit monatlichen Gebührenmodellen, die 37 Prozent aller Anbieter offerieren, sollen die Preise in Europa im Schnitt bei 62 US-Dollar liegen, während sie in den USA im Schnitt bei 39 US-Dollar, in Asien bei 16 US-Dollar und im weltweiten Mittel bei 41 US-Dollar liegen.

Das von fast 40 Prozent aller WLAN-Hotspot-Betreiber angebotene und somit verbreitetste Bezahlmodell - bei dem Kunden für einen Tag bzw. 24 Stunden Nutzung zahlen - soll insbesondere in Europa vertreten sein und hier im Schnitt 14,39 US-Dollar kosten. Das günstigste europäische Angebot für 24-Stunden-Nutzung soll ein schwedischer Provider bieten, der lediglich 3,40 US-Dollar verlange. In Asien soll es nur wenige Provider mit entsprechenden Angeboten geben, die damit vor allen an Flughäfen und in Hotels auf Geschäftsmöglichkeiten mit Reisenden verzichten würden.

"Viele der momentan angebotenen Preise haben nur wenig Zusammenhang mit der Leistungserbringung und der Zahl der zur Verfügung gestellten Hotspots", kommentierte Philip Low von der BroadGroup. "Die Preise werden vermutlich in den nächsten zwölf Monaten wegen steigender Konkurrenz klarer und feiner abgestuft werden. Derzeit sind Kunden hauptsächlich geschäftliche Early Adopters und für die breitere Akzeptanz im Geschäftsbereich und darüber hinaus werden die Angebote wertiger sein müssen."

Der kostenpflichtige Report mit dem Titel "Pricing and Marketing Wireless Hotspots" ist über www.broad-group.com für 895 Britische Pfund, umgerechnet 1.331,07 Euro, zu beziehen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 12,49€
  2. (u. a. Assassin's Creed Origins PC für 29€)
  3. 12,99€ + 1,99€ Versand oder Abholung im Markt
  4. 2,99€

Folgen Sie uns
       


Hasselblad X1D und Fujifilm GFX 50S - Test

Im analogen Zeitalter waren Mittelformatkameras meist recht klobige Geräte, die vor allem Profis Vorteile boten. Einige davon sind im Zeitalter der Digitalfotografie obsolet. In Sachen Bildqualität sind Mittelformatkameras aber immer noch ganz weit vorn, wie wir beim Test der Fujifilm GFX 50S und Hasselblad X1D herausgefunden haben.

Hasselblad X1D und Fujifilm GFX 50S - Test Video aufrufen
Elektromobilität: Regierung bremst bei Anspruch auf private Ladesäulen
Elektromobilität
Regierung bremst bei Anspruch auf private Ladesäulen

Die Anschaffung eines Elektroautos scheitert häufig an der fehlenden Lademöglichkeit am heimischen Parkplatz. Doch die Bundesregierung will vorerst keinen eigenen Gesetzesentwurf für einen Anspruch von Wohnungseigentümern und Mietern vorlegen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. ID Buzz und Crozz Volkswagen will Elektroautos in den USA bauen
  2. PFO Pininfarina plant Elektrosupersportwagen mit 400 km/h
  3. Einride Holzlaster T-Log fährt im Wald elektrisch und autonom

Raumfahrt: Großbritannien will wieder in den Weltraum
Raumfahrt
Großbritannien will wieder in den Weltraum

Die Briten wollen eigene Raketen bauen und von Großbritannien aus starten. Ein Teil des Geldes dafür kommt auch von Investoren und staatlichen Investitionsfonds aus Deutschland.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Esa Sonnensystemforschung ohne Plutonium
  2. Jaxa Japanische Sonde Hayabusa 2 erreicht den Asteroiden Ryugu
  3. Mission Horizons @Astro_Alex fliegt wieder

Russische Agenten angeklagt: Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton
Russische Agenten angeklagt
Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton

Die US-Justiz hat zwölf russische Agenten wegen des Hacks im US-Präsidentschaftswahlkampf angeklagt. Die Anklageschrift nennt viele technische Details und erhebt auch Vorwürfe gegen das Enthüllungsportal Wikileaks.

  1. Nach Gipfeltreffen Trump glaubt Putin mehr als US-Geheimdiensten
  2. US Space Force Planlos im Weltraum
  3. Gewalt US-Präsident Trump will Gespräch mit Spielebranche

    •  /