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3D-Handy-Display von TTPCom und Ocuity

Umschaltbarer zwei- und dreidimensionaler Modus. Auf dem 3GSM World Congress in Cannes wurde von TTPCom und Ocuity eine neue Displaytechnologie vorgestellt, die es erlauben soll, dreidimensionale Displays auf Mobiltelefonen zu realisieren.
/ Andreas Donath
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Das 3D-Display wurde in der Vorführung auf einem Mobiltelefon montiert, auf dem die von TTPCom entwickelte Wireless Graphics Engine (WGE) lief. Der 3D-Effekt funktioniert ohne Brillen oder ähnliche Zusatzhardware und soll vornehmlich für Spiele genutzt werden. Anwendungen wie Bildbotschaften und Werbung sind auch schon im Gespräch.

Die von Ocuity entwickelten Microlinsen sind der Kernbestandteil des Systems. Die Microlinsen können ihre Polarisation ändern und fokussieren im zweidimensionalen Modus auf ein einzelnes Pixel, während im dreidimensionalen Modus zwei benachbarte Pixel jeweils für das rechte und linke Auge des Betrachters dargestellt werden: Das Gehirn setzt beide Teilbilder zu einem Gesamtbild zusammen, das den Eindruck der Dreidimensionaltät erweckt. Natürlich müssen die Displaypixel entsprechend mit Inhalten versorgt werden – dies übernimmt die Wireless Graphics Engine (WGE) von TTPCom.

Im 2D-Modus soll die Helligkeit nicht abnehmen – auch die Batterielaufzeit würde nicht merklich beeinflusst, teilte der Hersteller mit. Ocuity spricht nach eigenen Angaben derzeit mit Herstellern und Netzbetreibern über die Integration der Hard- und Software in neue Produkte.


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