Abo
  • Services:
Anzeige

Deutscher Wetterdienst stockt Supercomputer-Kapazität auf

Rechnerleistung entspricht nach Ausbau ungefähr 30.000 PCs

Die Flutkatastrophen des Jahres 2002 haben gezeigt, wie wichtig die Verbesserung des Hochwasserschutzes in Deutschland ist. Einen kritischen, wenngleich auch nur am Symptom greifenden Beitrag zum Schutz vor gefährlichen Unwettern und ihren Folgen können präzisere Wettervorhersagen leisten. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) will deshalb mit Unterstützung der Bundesregierung bis Ende 2003 die Leistung seines IBM-Supercomputers für die Wettervorhersage um 50 Prozent auf rund 3.000 Gigaflops ausbauen.

Die Rechenleistung entspricht nach Angaben der Projektinitiatoren der Kapazität von rund 30.000 handelsüblichen Personal-Computern.

Anzeige

Nach Angaben der Vertragspartner DWD und IBM wird der beim Wetterdienst in Offenbach vorhandene Unix-Großrechner RS 6000/SP von IBM mit seinen bisher 1.280 Prozessoren und einer Leistung von 1.920 Gigaflops um rund 700 Prozessoren erweitert. Das Auftragsvolumen liegt bei rund sieben Millionen Euro.

Durch den Ausbau des Wetter-Rechners in Offenbach wird es laut DWD künftig noch besser gelingen, Starkniederschläge in den Einzugsgebieten der Fluss-Systeme frühzeitig und lokal vorherzusagen. Dank dieser präziseren Prognosen des Wetterdienstes sollen die Hochwasserzentralen dann in der Lage sein, ihre Abflussmodelle mit längerem zeitlichen Vorlauf zu rechnen und die Pegelstände der Flüsse exakter vorherzusagen.

Dies komme unmittelbar dem Katastrophenschutz der Bundesländer zugute. Auch die Entstehung und Verlagerung von Sturmtiefs und Gewittern wollen die Offenbacher Meteorologen mit Hilfe des Supercomputers noch genauer prognostizieren. Je früher und lokaler der DWD dadurch vor Unwettern warnen kann, desto besser könnten sich die Behörden und die Bevölkerung auf drohende Sturmfluten, Überschwemmungen oder andere durch Unwetter verursachte Gefahren einstellen, so die Überlegungen.

In der weltweiten Rangliste der Supercomputer-Rechenzentren wird das Deutsche Meteorologische Rechenzentrum (DMRZ) nach dem Ausbau des Offenbacher Großrechners etwa auf Platz 25 stehen. In Deutschland gehört das DMRZ dann, so der DWD, zu den drei leistungsfähigsten Rechenzentren.


eye home zur Startseite
Typoon 20. Feb 2003

weiß ich dann dass genau um 15.04 Uhr mein Hausüberflutet wird? Ich mein was soll der...

Lightkey 19. Feb 2003

*klugscheiß* PowerPC dürfte wohl nich geeignet sein, wohl eher Power 3 oder 4 CPUs ;o)

nabohi 19. Feb 2003

Man sollte bei der Beurteilung der Wettervorhersage nicht die einschlägigen TV...

Rene Kertscher 19. Feb 2003

jo....zumal ja im text steht das es um klimaberechnungen für hochwasserschutz etc...

Steffen 19. Feb 2003

Super, dann können die in Zukunft bestimmt schon morgens das Wetter für den Nachmittag...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. PBM Personal Business Machine AG, Köln
  2. Arnold & Richter Cine Technik GmbH & Co. Betriebs KG, München
  3. Automotive Safety Technologies GmbH, Gaimersheim
  4. Zweckverband Kommunales Rechenzentrum Niederrhein (KRZN), Kamp-Lintfort


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 239,90€ + 5,99€ Versand bei Alternate.de
  2. 129,99€ (219,98€ für zwei)

Folgen Sie uns
       

  1. Alcatel 1T

    Oreo-Tablet mit 7-Display kostet 70 Euro

  2. Notebook und Tablets

    Huawei stellt neues Matebook und Mediapads vor

  3. V30S Thinq

    LG zeigt sein erstes Thinq-Smartphone

  4. MWC

    Nokia erwartet 5G-Netze bereits in diesem Jahr

  5. Incident Response

    Social Engineering funktioniert als Angriffsvektor weiterhin

  6. Börsengang

    AWS-Verzicht spart Dropbox Millionen US-Dollar

  7. LAA

    Nokia und T-Mobile erreichen 1,3 GBit/s mit LTE

  8. Alcatel 1X

    Android-Go-Smartphone mit 2:1-Display kommt für 100 Euro

  9. Apple

    Ladestation Airpower soll im März 2018 auf den Markt kommen

  10. Radeon Software Adrenalin 18.2.3

    AMD-Treiber macht Sea of Thieves schneller



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Homepod im Test: Smarter Lautsprecher für den Apple-affinen Popfan
Homepod im Test
Smarter Lautsprecher für den Apple-affinen Popfan
  1. Rückstände Homepod macht weiße Ringe auf Holzmöbeln
  2. Smarter Lautsprecher Homepod schwer reparierbar
  3. Smarter Lautsprecher Homepod-Reparaturen kosten fast so viel wie ein neues Gerät

Indiegames-Rundschau: Tiefseemonster, Cyberpunks und ein Kelte
Indiegames-Rundschau
Tiefseemonster, Cyberpunks und ein Kelte
  1. Indiegames-Rundschau Krawall mit Knetmännchen und ein Mann im Fass
  2. Games 2017 Die besten Indiespiele des Jahres

HP Omen X VR im Test: VR auf dem Rücken kann nur teils entzücken
HP Omen X VR im Test
VR auf dem Rücken kann nur teils entzücken
  1. 3D Rudder Blackhawk Mehr Frags mit Fußschlaufen
  2. Kreativ-Apps für VR-Headsets Austoben im VR-Atelier
  3. Apps und Games für VR-Headsets Der virtuelle Blade Runner und Sport mit Sparc

  1. Re: Anschlüsse pro Karte bzw. MSAN ?

    bombinho | 15:01

  2. Re: Warum nicht noch ein anderes Premiummodell

    Teebecher | 14:57

  3. Re: Nein! Doch! Oh!

    Teebecher | 14:55

  4. Re: Das sagt eine Schlange auch

    teenriot* | 14:46

  5. Hab das v30...

    Rauschkind | 14:27


  1. 15:00

  2. 14:30

  3. 14:18

  4. 14:08

  5. 12:11

  6. 10:28

  7. 22:05

  8. 19:00


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel