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Preview: Kung Fu Chaos - Backpfeifen-Orgie auf der Xbox

Prügelspiel der witzigeren Art für Microsofts Konsole. Mit Kung Fu Chaos wird Microsoft im Frühjahr ein neues Kampfsport-Spiel auf den Markt bringen, bei dem es weniger um realistische Prügeleien, sondern mehr um die Veräppelung des Kung-Fu-Film-Genres geht. In Comic-hafter 3D-Grafik gehalten, präsentiert das Spiel verschiedene durchgeknallte Kämpfer mit teils eher unüblichen Angriffsformen. Mittels einer Vorabversion konnte Golem.de bereits einen Blick auf Kung Fu Chaos werfen.
/ Christian Klaß
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Der Hauptspielmodus für Einzelkämpfer schickt einen der auszuwählenden Charaktere – insgesamt gibt es neun, von denen allerdings drei erst freigeschaltet werden müssen – durch verschiedene Szenen, die einen immer weiter mit der Bedienung vertraut machen. Eine Rahmenhandlung gibt es dabei nur insofern, als dass man sich als Hauptakteur eines sehr stereotypisch asiatischen Regisseurs durch an alte Kung-Fu-Filme erinnernde Kulissen bewegt und sich dabei Ninjas und ähnlicher Widersacher erwehrt.

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Der Regisseur gibt während des Spiels in verquerem Deutsch gehaltene Regieanweisungen, fordert etwa zu mehr Action auf, meckert, wenn man das Gamepad eine Weile nicht nutzt oder wenn die Zeit knapp wird. Dabei hat man versucht, betont lustig zu sein, die eingedeutschten Sprüche – auch die der Kämpfer selbst – sind allerdings in der Preview-Version leider nur selten wirklich lustig. Es ist zu hoffen, dass Microsoft daran noch etwas verbessern kann, bevor das Xbox-Spiel auf den Markt kommt. Wirklich witzig sehen allerdings die teils drollig wirkenden Kämpfer – auch die Computergegner – aus, die durch ihre Animationen und ausgefallene Kampfstile auf sich aufmerksam machen. Von einer griesgrämig aussehenden Samurai-Mami mit Baby auf dem Rücken über den Affen bis zur schießwütigen Dame mit Afro-Frisur ist einiges Interessantes dabei. Wer den Einzelspieler-Modus weit genug schafft, kann sich weitere Spielmodi und Charaktere freischalten, von denen man einen anfangs nur als Fragezeichen gelistet bekommt.

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Das Spiel selbst bot in der Vorab-Version solide Action-Kost mit ordentlicher Steuerung, genügend Spezial-Attacken und Abwechslung. Sehr ungerecht ging es aber noch beim Ableben des gesteuerten Helden bzw. der Heldin zu: Hat man das Pech, auf einer gerade zusammenstürzenden Brücke das Zeitliche zu segnen, wird man mitunter direkt auf dieser wieder zum Leben erweckt, kann nicht schnell genug wegspringen und verliert prompt wieder ein Leben. Zudem fehlte in der Vorab-Version bei einem Level noch ein Hinweis zum Lösen einiger Level, was jedoch im fertigen Spiel behoben sein dürfte.

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Beim Mehrspieler-Modus können bis zu vier Spieler an einer Konsole gegeneinander spielen. Eine Unterstützung für Xbox Live wird es wohl nicht geben, was etwas enttäuscht. Dennoch verspricht Kung Fu Chaos ein ordentliches Xbox-Spiel zu werden, zu einem absoluten Top-Titel wird es aber voraussichtlich nicht reichen.

Laut Microsoft soll das Xbox-Spiel Kung Fu Chaos in Deutschland im Frühjahr 2003, voraussichtlich im April, auf den Markt kommen.


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