Abo
  • IT-Karriere:

Threedegrees - Microsofts Vorstellung von Musik-Filesharing

Musik hören, Bilder austauschen und Animationen verschicken im privaten Chat

Laut MSNBC arbeitet Microsoft derzeit an einer Art neuer Instant-Messaging-Anwendung, die Gruppen von zwei bis maximal zehn Teilnehmern verbinden soll. Die threedegrees getaufte Software soll nicht etwa die Produktivität, sondern das soziale Miteinander steigern - neben Chatten und dem gemeinsamen Musikhören soll damit auch das Abspielen von Animationen oder Klängen sowie die Darstellung von Bildern bzw. Fotos auf dem Rechner der anderen Teilnehmer möglich sein.

Artikel veröffentlicht am ,

Mittels der Software sollen sich etwa Liebespärchen, Freunde oder Fangrüppchen zusammenfinden und austauschen können. Dabei soll das gemeinsame Betrachten von - auch selbst erstellbaren - Bildern, Fotos, Emoticons und Animationen sowie das Anhören von Musik oder witziger Sound-Schnipsel deutlich einfacher fallen als mit bisherigen Instant Messengern oder auch E-Mail-Programmen. Falls einen Freunde oder Bekannte zu sehr mit nervigen Sounds oder Animationen malträtieren, soll dies auch unterbunden werden können.

Threedegrees - Offizielle Betaphase noch im Februar 2003?
Threedegrees - Offizielle Betaphase noch im Februar 2003?
Stellenmarkt
  1. neam IT-Services GmbH, Paderborn
  2. Radeberger Gruppe KG, Raum Frankfurt am Main

Beim gemeinsamen Musikhören ("musicmix") können die threedegrees-Nutzer einer Gruppe eine gemeinsame Playlist mit bis zu 60 Musikstücken anlegen - und so jeder mal als DJ auftreten. Um das Kopieren von Musik zu verhindern, wird threedegrees nur die Musikstücke der Playliste abspielen, wenn diejenigen teilnehmen, die sie beigesteuert haben. Die Musikindustrie soll sich dank der genannten Beschränkungen mit dem interessanten Konzept des gemeinsamen Musikhörens per Peer-to-Peer einverstanden gezeigt haben, so MSNBC.

Entstanden sein soll das threedegrees-Projekt mit Hilfe einer kleinen Gruppe von College-Absolventen, deren in einer Art WG entstandene Ideen und auf zwischenmenschliche Beziehungen zentrierte Software schließlich auf Windows XP und Microsofts eigene Instant-Messaging-Plattform portiert wurden. Dabei soll das Projekt intern nicht bei allen Microsoft-Veteranen auf Gegenliebe gestoßen sein. Anfang Februar 2003 schließlich soll threedegrees in Microsofts Hauptquartier in Redmond im Rahmen eines Inhouse-Tests den Durchbruch geschafft haben - und in einigen Bereichen die Produktivität stark beeinträchtigt haben. Selbst Bill Gates soll hinter dem eher wenig produktivitätsorientierten Projekt stehen.

Threedegrees soll kostenlos unter threedegrees.com angeboten werden - bis jetzt gibt es unter der Adresse nur die Möglichkeit, sich per E-Mail für den Beta-Test zu registrieren, der noch im Februar 2003 starten soll. Ein Business-Plan soll nicht existieren, jedoch hoffe Microsoft, dass die Software Interesse von AOLs Instant-Messenger-Anwendungen abzieht, so MSNBC. Da die Software auf Peer-to-Peer-Technik setzt und keine Server benötigt, soll es sich dabei gleichzeitig um einen ersten Test für künftige Peer-to-Peer-Applikationen seitens Microsoft handeln.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-70%) 8,99€
  2. 34,99€
  3. 4,99€
  4. 4,99€

sebald 19. Sep 2003

hmmm... ich weiß nicht... wenn ich mit jemandem den gleichen song hören will im netz...

Papa Schlumpf 19. Feb 2003

Hehe, das find ich süß, wie Du gleich den Beweis lieferst :-)

ichichich 19. Feb 2003

LIES den zweiten! und ich bitte dich: was hat dein Post für einen Sinn??? mein post hat...

Papa Schlumpf 18. Feb 2003

Tatsächlich, in einem Satz mit Kuba und Nordkorea genannt, hat er uns, der BÖSE. Der...


Folgen Sie uns
       


Bose Frames im Test

Die Sonnenbrille Frames von Bose hat integrierte Lautsprecher, die den Träger mit Musik beschallen können. Besonders im Straßenverkehr ist das offene Konzept praktisch.

Bose Frames im Test Video aufrufen
Timex Data Link im Retro-Test: Bill Gates' Astronauten-Smartwatch
Timex Data Link im Retro-Test
Bill Gates' Astronauten-Smartwatch

Mit der Data Link haben Timex und Microsoft bereits vor 25 Jahren die erste richtige Smartwatch vorgestellt. Sie hat es sogar bis in den Weltraum geschafft. Das Highlight ist die drahtlose Datenübertragung per flackerndem Röhrenmonitor - was wir natürlich ausprobieren mussten.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smart Watch Swatch fordert wegen kopierter Zifferblätter von Samsung Geld
  2. Wearable EU warnt vor deutscher Kinder-Smartwatch
  3. Sportuhr Fossil stellt Smartwatch mit Snapdragon 3100 vor

Final Fantasy 7 Remake angespielt: Cloud Strife und die (fast) unendliche Geschichte
Final Fantasy 7 Remake angespielt
Cloud Strife und die (fast) unendliche Geschichte

E3 2019 Das Remake von Final Fantasy 7 wird ein Riesenprojekt, allein die erste Episode erscheint auf zwei Blu-ray-Discs. Kurios: In wie viele Folgen das bereits enorm umfangreiche Original von 1997 aufgeteilt wird, kann bislang nicht mal der Producer sagen.

  1. Final Fantasy 14 Online Report Zwischen Cosplay, Kirmes und Kampfsystem
  2. Square Enix Final Fantasy 14 erhält Solo-Inhalte und besonderen Magier
  3. Rollenspiel Square Enix streicht Erweiterungen für Final Fantasy 15

Doom Eternal angespielt: Die nächste Ballerorgie von id macht uns fix und fertig
Doom Eternal angespielt
Die nächste Ballerorgie von id macht uns fix und fertig

E3 2019 Extrem schnelle Action plus taktische Entscheidungen, dazu geniale Grafik und eine düstere Atmosphäre: Doom Eternal hat gegenüber dem erstklassigen Vorgänger zumindest beim Anspielen noch deutlich zugelegt.

  1. Sigil John Romero setzt Doom fort

    •  /