Spieletest: Sven Zwo XXL - Erfolgreiche Schaf-Kopulation
100.000 Spiele innerhalb von zwei Wochen verkauft
In Deutschland verkaufen sich bekannterweise vor allem Spiele mit simpler Bedienung und eher wenig Tiefgang besonders gut - das haben Titel wie Moorhuhn und Autobahn Raser immer wieder aufs Neue bewiesen. Auch Sven Zwo - der Nachfolger des Spiels um kopulierende Schafe - konnte mit seinem wohl niemanden überfordernden Gameplay innerhalb kürzester Zeit neue Verkaufserfolge aufstellen.

Screenshot #1
Gleich innerhalb der ersten zwei Wochen nach Verkaufsstart konnten von Sven Zwo XXL über 100.000 Exemplare abgesetzt werden - trotz des geringen Verkaufspreises von 9,90 Euro für ein Spiel dieser Art eine fast schon beängstigende Zahl. Dabei steht Sven Zwo auch in einer kostenlosen Download-Version zur Verfügung, allerdings nur als XS-Variante, die gegenüber der XL-Version einige Level weniger zu bieten hat. Wer will, kann sich mittlerweile aber auch die XL-Version herunterladen und spart dann auf Grund des Preises von 4,90 Euro 5 Euro gegenüber der normalen Handelsversion.
Spielerisch hat sich natürlich nur wenig gegenüber dem Vorgänger getan: Man steuert mit den Pfeiltasten Sven, ein Schaf, das auf Grund seines überentwickelten Geschlechtstriebs möglichst viele Schaf-Damen in kürzester Zeit besteigen und glücklich machen will. Dazu platziert man sich mit Sven hinter dem Objekt der Begierde und macht es sich mit regelmäßigem Drücken der Leertaste auf ihr gemütlich - bis sie schließlich vor lauter Wollust explodiert.

Screenshot #2
Steht die Dame mal ungünstig, kann man sie durch einen Lockruf (ebenfalls durch Drücken der Leertaste) dazu bewegen, sich in kopulationsfähige Position zu begeben, wobei man aber jederzeit vor Schäfer Lars und seinem Hund Wotan Ausschau halten muss, die das unmoralische Treiben natürlich möglichst unterbinden wollen. Diverse unterschiedliche, aber immer nur einen Bildschirm große Areale sowie kleine Extras wie etwa Rosen, mit denen sich die Damen beeindrucken lassen, sorgen für etwas Abwechslung. Allerdings sollte man immer darauf achten, in welcher Stimmungslage sich die anvisierten Geschlechtspartnerinnen befinden - haben die schlechte Laune, kann der Fortpflanzungsakt zu einer sehr schmerzhaften Angelegenheit werden.
Fazit:
Natürlich bekommt man, auch für knapp zehn Euro, zweifellos interessantere Spiele als Sven Zwo, zahlreiche Budget-Versionen älterer Spiele-Klassiker haben deutlich mehr Unterhaltungswert zu bieten. Zumindest aber kann Sven Zwo - im Vergleich zu vielen anderen Billig-Titeln für Gelegenheitsspieler - mit gelungener Steuerung, akzeptabler Grafik und wenigstens ein bisschen Abwechslung aufwarten, und das ist ja immerhin schon mehr als man erwarten durfte.
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Verfickte, scheiss ossis!!! Ihr seid doch schuld an unserer schlechten wirtschaftlichen...
OSSIS SIND NICHT SCHEIßE IHR SEIT NICHT BESSER ALS OSSIS ICH FIDNE SOWAS BLÖD!!