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Sony bringt PalmOS-PDA Clié NZ90 nach Deutschland

Clié NZ90 mit XScale-CPU, PalmOS 5, Bluetooth und 2-Megapixel-Digitalkamera. Der erstmals auf der CES vorgestellte Sony Clié NZ90 soll im März auch in den deutschen Handel kommen. Der PalmOS-PDA verfügt über eine integrierte digitale Kamera mit Autofokus und einer Auflösung von 2 Megapixeln (1.600 x 1.200 Bildpunkte) sowie einen eingebautem Blitz. Das Gerät besitzt eine integrierte Bluetooth-Funktion und kann mit einer optionalen Sony-eigenen 802.11b-Karte auch an WLAN-Netze angeschlossen werden.
/ Ingo Pakalski
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Der Clié NZ90 steckt in einem Gehäuse, das dem seit kurzem erhältlichen NX70V ähnelt, bietet eine Mini-Tastatur sowie ein dreh- und schwenkbares Transflektiv-Display mit 65.536 Farben, das durch das ausblendbare Soft-Graffiti-Feld auf eine Auflösung von 320 x 480 Bildpunkten kommt. Der PDA mit PalmOS 5 besitzt einen XScale-Prozessor PXA250 von Intel mit 200 MHz, 16 MByte RAM, 16 MByte ROM, den für Sony-Geräte üblichen Memory Stick und das Drehrad (Jog-Dial) zur Einhand-Bedienung.

Das durch eine Kappe geschützte Objektiv der 2-Megapixel-Digitalkamera liefert einen Schärfebereich von 0,1 Meter bis unendlich, dem bei dunklem Umgebungslicht ein Blitz zur Seite steht. Ferner verfügt die Kamera über einen 2x-Digital-Zoom, einen Selbstauslöser, mehrere Motivprogramme (Normal, Gegenlichtaufnahme, Gegenlicht-Portrait) sowie verschiedene Belichtungsarten (Auto, Tageslicht, Wolkig, Neonlicht sowie Glühlicht) und bietet die Möglichkeit, Farbanpassung und Belichtungszeit manuell einzustellen. Neben Fotos nimmt der PDA auch bewegte Bilder auf und speichert sie direkt auf einem nicht zum Lieferumfang zählenden Memory Stick.

Als erstes Sony-Modell enthält der knapp 300 Gramm wiegende PDA eine Bluetooth-Funktion, um drahtlos zu kompatiblen Geräten in Kontakt zu treten. Über eine als Zubehör und ausschließlich von Sony erhältliche WLAN-Karte lässt sich der NZ90 auch in drahtlose Netze einbinden.

Als kleine Neuerung besitzt der NZ90 nun einen austauschbaren Lithium-Ionen-Akku, während die Stromzellen bislang meist fest integriert waren. Zu der Akkulaufzeit bleibt Sony weiterhin praxisnahe Angaben schuldig und nennt nur eine praxisferne Laufzeit von zehn Tagen bei durchschnittlicher Nutzung und deaktivierter Display-Beleuchtung.

Als Weiteres überarbeitete Sony die USB-Dockingstation, die sich für einen bequemen Transport zusammenfalten und über passende Kabel mit einem TV oder Monitor verbinden lässt, um JPEG-Bilder darüber ohne PC anzuzeigen. Außerdem können Bilder über den USB-Anschluss auch auf einem Drucker ausgegeben werden – passende Kabel liefert Sony mit.

Wie üblich spendiert Sony dem Gerät eine umfangreiche Software-Ausstattung, wozu ein ATRAC3- und MP3-Player, ein Foto-Editor samt Foto-Album, ein Movie-Player und eine Applikation zur Sprachaufzeichnung gehören. Über eine Fernbedienungssoftware lassen sich über die IR-Schnittstelle Unterhaltungsgeräte wie TV, Video-Rekorder, DVD-Player und Ähnliches steuern. Als Neuerung legt Sony Anzeige-Programme von Picsel Technology bei, um Word-, Excel-, PDF- und PowerPoint-Dateien auf dem PDA betrachten zu können.

Der Clié NZ90 soll in Deutschland im März 2003 zu einem Preis von 850,- Euro auf den Markt kommen. Das Gerät wird auch auf der CeBIT 2003 in Hannover gezeigt. Zum Vergleich: In den USA soll das Gerät Mitte Februar 2003 zum Preis von 800,- US-Dollar erscheinen.


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